Wiener Staatsoper

Text: Emely Nobis

Wiener Staatsoper

Wiener Staatsoper © Wien Werbung

Die Baugeschichte der Wiener Staatsoper, Österreichs größtem Opernhaus, ist durchaus einer Oper würdig. Die (damalige) K.K. Hofoper wurde von August von Sicardsburg (außen) und Eduard von der Nüll (innen) im Stil des Historismus entworfen: Die Architekten wollten das Beste und Schönste der historischen Stilepochen in diesem repräsentativen Gebäude an der neuen Ringstraße zusammenführen.

Seit dem Baubeginn im Jahr 1861 gefiel es den Wienern nicht, gerade wegen des Mischmaschs der Stile. Noch schlimmer war, dass Kaiser Franz Joseph es eine „versunkene Kiste“ nannte, weil die Fahrbahn des Opernrings einen Meter höher lag als das Opernhaus. Dies war ein (später korrigierter) Fehler der Stadt, aber die Architekten wurden für diese „Baukatastrophe“ verhöhnt.

Die Kritik war so heftig, dass der gedemütigte Von der Nüll sich am 4. April 1868 erhängte. Von Sicardsburg starb kurz darauf an einem Schlaganfall. Bei der Eröffnung ein Jahr später, am 25. Mai 1869, begrüßten die Wiener ihr neues Opernhaus und niemand verstand mehr, was das Problem gewesen war.

Täglich finden Führungen durch das Opernhaus statt (Ecke Opernring/Operngasse, keine Anmeldung erforderlich). Sie können das Haus auch bei einer Vorstellung besuchen. Günstige Sitzplätze gibt es (manchmal) ab 80 Minuten vor Vorstellungsbeginn am Eingang Operngasse. wiener-staatsoper.at

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