Sehenswürdigkeit

Renaissanceschloss Rosenburg

Text: Emely Nobis / Bild: Frits Roest

Rosenburg

Rosenburg

Es ist ein wahres Juwel der Renaissance: Schloss Rosenburg in Niederösterreich mit dreizehn Türmen und 46 Arkaden um einen imposanten Innenhof. Romantik und Rosen stehen im Mittelpunkt der Gärten. Neben einer 120 Meter langen Kletterrosenwand im Innenhof und einem Rosengarten im ehemaligen Schlossgraben gibt es einen Schau-Rosengarten rund um die Rosensorten des legendären britischen Meisterzüchters David Austin. Mehr als fünfhundert englische Rosen, die in Gruppen von drei bis fünf der gleichen Sorte angeordnet sind, werden hier auf Terrassen gepflanzt.

Greifvogelschau

Greifvogelschau

Die Rosenburg wurde im 16. Jahrhundert an der Stelle einer romanischen Burg aus dem Jahr 1150 errichtet, von der nur noch die Grundmauern des Bergfrieds erhalten sind. Die Kapelle und die Außenmauern der im 15. Jahrhundert errichteten gotischen Burg wurden jedoch integriert. Seit Generationen – ab 1681 – ist das Schloss im Besitz der Familie Hoyos-Sprinzenstein. Um die enormen Unterhaltskosten decken zu können, haben sie den Komplex für die Öffentlichkeit geöffnet. Die Räume mit ihrer gut erhaltenen Einrichtung, historischen Möbeln und Kunstgegenständen können im Rahmen von Führungen besichtigt werden. Der so genannte Hoyos-Saal beschäftigt sich mit der Geschichte der ursprünglich aus Spanien stammenden Dynastie. Das Schlossmuseum umfasst eine Waffenkammer (mit Waffen aus dem 15. bis 18. Jahrhundert) und beschäftigt sich mit der Geschichte der Falknerei.

Im Innenhof, wo in der Renaissance Falknervorführungen stattfanden, werden wieder Greifvögel gezeigt. Die Tradition wird von Falknern in Renaissance-Kostümen zum Leben erweckt. Bei „normalen“ Shows der Falknerei zu Fuß sind die noch relativ einfach. In speziellen Vorführungen wird die Falknerei zu Pferd vorgeführt, begleitet von Jagd- und Hofmusik. Dann sind die Kostüme viel extravaganter und man fühlt sich wirklich in eine andere Zeit zurückversetzt.

Auch die Burgschänke ist einen Besuch wert. Mit regionalen (Bio-)Produkten und Kräutern aus dem schlosseigenen historischen Kräutergarten werden hier Spezialitäten aus dem umliegenden Kamptal serviert. Wenn Sie dem Alltag entfliehen wollen, können Sie sogar gegenüber dem Schloss übernachten im Schlossgasthof: dem Hotel-Restaurant der Familie Hoyos in historischen Nebengebäuden.

Geöffnet von Anfang April bis Ende Oktober. Rosenburg 1, Rosenburgrosenburg.at; schlossgasthofrosenburg.at

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