Bludenz

Stadt der fünf Täler

Text: Emely Nobis / Bild: Frits Roest

Bludenz liegt am Schnittpunkt von fünf Tälern und ist umgeben von der Bergwelt Vorarlbergs. Auf der Durchreise? Ein Zwischenstopp in der Alpenstadt lohnt sich immer.
Anfang der Fußgängerzone

Anfang der Fußgängerzone

Die erste urkundliche Erwähnung von Bludenz erfolgte 842/843 unter den Namen „Pludono“ und „Pludeno“, doch kann es sich zu diesem Zeitpunkt nur um einen Weiler auf einem sumpfigen Gelände gehandelt haben. Im Jahr 1265 begannen die Grafen von Werdenberg mit dem Bau der Stadt auf einem Plateau über dem Talgrund der Ill, die dank ihrer günstigen Lage an der Arlbergstrasse bald zu einem wichtigen Handelszentrum wurde.

Fußgängerzone

Fußgängerzone

Das heutige Bludenz bietet eine attraktive Kombination aus Kultur und Natur. Das übersichtliche, autofreie Zentrum versprüht historischen Charme – auch dank der Patrizierhäuser und romantischen Laubengänge. Gleichzeitig ist die Natur nie weit entfernt. Von der Stadt aus hat man einen Blick auf die Berge Vorarlbergs. Die Silvretta und der Rätikon sind gleich um die Ecke. Der Hausberg Muttersberg ist ein beliebtes Ausflugsziel für Touristen und die 15.000 Einwohner gleichermaßen. Durch die Lage am Schnittpunkt von fünf Tälern (Walgau, Brandnertal, Montafon, Klostertal und Großes Walsertal) ist Bludenz zum Zentrum einer Ferienregion geworden, die Wanderer und Wintersportler gleichermaßen anspricht. Was kann man bei einem Aufenthalt in Vorarlbergs kleinster Stadt sehen und unternehmen?

1. Oberes Tor und Laurentiuskirche

Nepomukbrunnen und Rathausportal

Nepomukbrunnen und Rathausportal

Ein Aufenthalt in Bludenz beginnt mit einer Erkundung des historischen Zentrums des Städtle, wie Bludenz von den Einheimischen liebevoll genannt wird. Eine kostenlose Karte und Wegbeschreibung erhalten Sie in der Tourist-Information (Rathausgasse 5). Start und Ziel sind vor dem Nepomukbrunnen vor dem ehemaligen Rathaus. Nepomuk, der Schutzpatron der Schiffer, ist auch ein Symbol des Schweigens und des Schutzes vor Verleumdung. Der Brunnen mit der Statue des Heiligen wurde also nicht zufällig 1730 vor dem Rathaus aufgestellt, sondern war damals als Warnung des Stadtrates an die Bevölkerung gedacht. In einem Medaillon über dem Portal des alten Rathauses ist das Wappen von Bludenz zu sehen: Ein sich aufbäumendes Einhorn. Warum dieses Fabelwesen im 13. Jahrhundert ausgewählt wurde, konnte bis heute nicht geklärt werden.

Oberes Tor

Oberes Tor

Zwei sehenswerte Orte bei einem Aufenthalt in Bludenz sind die auf einem Plateau gelegene St. Laurentiuskirche und das Stadttor Oberes Tor am Fuße dieses Plateaus, beide am nördlichen Ende des Zentrums. Wir gehen mit der Reiseleiterin Renate Pöcheim dorthin. Sie zeigt auf das Bild von Herzog Friedrich IV. an der Außenwand des Stadttors und erzählt uns die Legende, die hinter diesem Wandbild steckt. Auf dem Konzil von Konstanz hatte die katholische Kirche die Wahl zwischen drei Päpsten. Der Erzherzog Friedrich IV. von Tirol hatte auf das falsche Pferd gesetzt, wurde verbannt und musste fliehen. Als er am Abend des 13. März 1416 an das bereits verschlossene Obere Tor klopfte, ließ ihn der Wächter nicht hinein. Schließlich konnte jeder behaupten, er sei der Habsburger Herzog Friedrich. Erst nachdem der Wirt des Kronenwirts herbeigerufen worden war und bestätigt hatte, dass er die Stimme erkannt hatte, öffnete sich das Tor und die Feier begann. Glücklicherweise lief alles gut für den Wachmann. Er erhielt sogar eine Belohnung für seine gute Arbeit.

Aufgang zur Kirche

Aufgang zur Kirche

In der Nähe des Oberen Tores führt eine überdachte Treppe aus dem 17. Jahrhundert zur St. Laurentiuskirche. Dieser gotische, einschiffige Kirchenbau aus dem 14. Jahrhundert, der nach einem Stadtbrand im Jahr 1491 wieder aufgebaut wurde, hat ein Sterngewölbe im Chor und schwarze Marmoraltäre. Der weit über die Stadt hinaus sichtbare, 48 Meter hohe Kirchturm mit seiner zwiebelförmigen Kuppel stammt aus dem 17. Jahrhundert und hat eine auffällige Form: unten viereckig, oben achteckig. „Das ist typisch für Kirchtürme in Bayerisch-Schwaben“, sagt Pöcheim. „In Vorarlberg gibt es mehrere Türme in diesem Stil.“

Laurentiusglocke und Uhrwerk

Susanna-Glocke und Uhrwerk

Der Turm kann nur während einer Führung bestiegen werden. Pöcheim führt uns den Turm hinauf, vorbei an den Kirchenglocken und dem Glockenspiel. Zwei der Glocken sind Jahrhunderte alt. Sie waren so groß und schwer, dass sie wie durch ein Wunder während der beiden Weltkriege nicht eingeschmolzen wurden: Die Susanna-Glocke aus Bronze von 1506 (2045 kg, Durchmesser 1,42 m) und die Laurentius-Glocke von 1545 (750 kg, Durchmesser 1,1 m). Die dritte Glocke (3200 kg, Durchmesser 1,9 m) wurde 1922 in Stahl gegossen.

Im obersten Stockwerk öffnet Pöcheim die Fensterläden und wir haben einen phänomenalen Blick auf Bludenz und seine Umgebung. Die 137 Schritte sind allein schon deshalb die Mühe wert.

Aussicht vom Glockenturm

Aussicht vom Glockenturm

Stadtführungen in Bludenz: vorarlberg-alpenregion.at

Das Obere Tor beherbergt auch das Stadtmuseum Bludenz, das unter anderem die Geschichte der Stadt beleuchtet. Wegen der Renovierung und Neugestaltung der Dauerausstellung war das Museum jedoch vorerst geschlossen.

2. Muttersberg Hausberg

Alpengasthaus Muttersberg und Gondel hinauf

Alpengasthaus Muttersberg und Gondel hinauf

Eine Besichtigung von Bludenz kann an einem Tag mit einem Besuch des Muttersbergs, dem Wahrzeichen von Bludenz, kombiniert werden. Mit dem Stadtbus fahren wir zur Talstation der Seilbahn, die uns in nur acht Minuten in dieses beliebte Naherholungsgebiet auf 1.401 Meter Höhe bringt. Der Alpengasthof Muttersberg, direkt neben der Bergstation, ist der Ausgangspunkt für einen Single Trail und zahlreiche (Winter-)Wanderwege. Wir wählen den Themenweg Alpine Art Muttersberg, der zu allen Jahreszeiten und bei jedem Wetter begehbar ist. Der Rundweg ist relativ flach und die 2,5 Kilometer können in etwa einer Stunde zurückgelegt werden. Abgesehen von (Berg-)Schuhen mit gutem Profil brauchen Sie nicht viel.

Schlitten & Köpfe(gesellschaft)

Schlitten & Köpfe(gesellschaft)

Entlang des Weges – vor der wunderschönen Kulisse von Bergen, Wäldern und Almen – befinden sich sechs Kunstwerke, die von Vorarlberger Künstlern geschaffen wurden. Einige sind schon von weitem sichtbar, wie z. B. Schlitten von Liddy Scheffknecht (Dornbirn, 1980). Der hintere Teil ihres leuchtend rot lackierten Stahlschlittens hebt vom Boden ab, als ob der Fahrer zu stark gebremst hätte. Scheffknecht ließ sich von den etwa fünfzehn Bauernfamilien inspirieren, die von etwa 1500 bis weit ins 20. Jahrhundert auf dem Muttersberg lebten. Die Bergbauern benutzten große Schlitten, um Waren (z. B. Heu) ins und aus dem Tal zu transportieren: Ein nicht ungefährliches Unterfangen.

Komprimierter Weg

Komprimierter Weg

Andere Kunstwerke in der Freiluftgalerie sind eher unauffällig in die Natur eingebettet, wie die Köpfegesellschaft von Arnold Graf (Bregenz, 1958). Es sind Köpfe aus Zement und Schotter, die sozusagen an die Felswand geklebt wurden. Wenn man nicht auf sie achtet, geht man an ihnen vorbei, ohne sie zu sehen. Graf ließ sich von den aus Granit gehauenen Präsidentenporträts auf dem Mount Rushmore in den Vereinigten Staaten inspirieren, doch seine verwitterte Serie von Köpfen ehrt ganz normale Menschen wie Bergleute, Bergbauern, Priester und Mountainbiker.

Der Kunstwanderweg Alpine Art Muttersberg wurde 2018 eröffnet und wird auch in Zukunft immer wieder mit neuen Installationen ergänzt.

Die Talstation der Seilbahn auf den Muttersberg ist vom Stadtzentrum aus mit dem Stadtbus L1 (Haltestelle Seilbahn Muttersberg) leicht erreichbar. Planen Sie Ihre Reise unter: vmobil.at

Der Alpengasthof Muttersberg, mit einem großen Kinderspielplatz nebenan, verfügt über drei große, gemütliche Gaststuben und eine Panoramaterrasse. Die Küche ist gut und kocht mit regionalen Zutaten und die Speisekarte bietet eine gelungene Mischung aus klassischen österreichischen und regionalen Gerichten. Mehr Informationen zu den Öffnungszeiten der Seilbahn und des Restaurants, zum Singletrail und den Wanderrouten: muttersberg.at

3. Bürser Schlucht

Bürser Schlucht

Bürser Schlucht

Bleiben Sie länger als einen Tag in Bludenz? Dann lohnt sich ein Ausflug in die nahe gelegene Bürser Schlucht. Die Schlucht gilt als eine der schönsten der Alpen, auch wegen der fast urwaldartigen Bäume. Am Dorfrand von Bürs markiert ein „Tor“ zwischen steilen Felswänden den Eingang zur Schlucht. Hier fließt der Alvierbach, der die Schlucht gegraben hat, aus dem Brandnertal in Richtung Bludenz. Die vom Wasser mitgeführten rundkörnigen Steine wurden im Laufe der Jahrhunderte durch das kalkhaltige Sediment „vermörtelt“ und haben schließlich die porösen Felswände gebildet. Das eher seltene Gestein hat sogar eine eigene geologische Bezeichnung: Bürser Konglomerat.

Wegschild

Wegschild

Der gut ausgeschilderte Weg führt zunächst entlang des noch breiten Baches mit treibenden Baumstämmen, riesigen Granitblöcken (von Gletschern mitgeführt) und Urgestein (rot gefärbt vom Blut der versteinerten Krebse aus dem See, der hier einst lag). Manchmal gehen wir unter überhängenden Felsen hindurch, manchmal überqueren wir kleine Seitenbäche. Auf- und absteigend erreichen wir schließlich einen Komplex von Stegen direkt über dem tosenden Wasser. Allmählich folgen wir dem Lauf des Baches. Unmittelbar nach einem Wasserfall steigt der Weg etwa 15 Minuten lang steil durch den Wald an. Moosbedeckte Bäume schaffen eine geheimnisvolle, märchenhafte Atmosphäre. Wo es nötig ist, ist der Weg mit Geländern und Stufen gesichert, ansonsten lässt man hier der Natur ihren Lauf. Abgestorbene Bäume werden auf dem Weg belassen und nur dann zersägt und beiseite geräumt, wenn sie den Weg versperren.

Matterl, Warnschild, Schrunden und Kuhloch

Matterl, Warnschild, Schrunden und Kuhloch

Die Route teilt sich an einer Abzweigung am höchsten Punkt. Abenteuerlustige Wanderer können noch ein Stück weiter bergauf nach Bürserberg wandern. Wir halten uns rechts und folgen dem breiten Waldweg über den Spial in Richtung Bürs, vorbei an einer Lärchenwiese und breiten, in den Fels gehauenen Schrunden. Vom sogenannten Kuhloch, einer kleinen, trockenen Schlucht, die der Alvier vor langer Zeit gegraben hat, wandern wir weiter zur Brandnerstraße, der wir ein kurzes Stück folgen, bevor wir rechts in den Wald eindringen und auf einem steilen Abstieg Bürs erreichen.

Das kleine Dorf Bürs liegt zwei Kilometer von Bludenz entfernt und ist das Tor zum Brandnertal. Bürs ist mit dem Landbus L81 zu erreichen (Haltestelle Gasthaus Adler). Planen Sie Ihre Reise unter: vmobil.at Parkmöglichkeiten gibt es beim Kraftwerk Lug.

Die Wanderung durch die Schlucht (4,6 km) dauert etwa zwei Stunden. Aufgrund der hohen Luftfeuchtigkeit können die Wege rutschig sein, daher werden (Berg-)Schuhe mit gutem Profil empfohlen. Geologische Informationen über die Entstehung der Schlucht sind auf Informationstafeln entlang des Weges zu finden. Informationen zur Route und geführte Klammwanderungen (im Sommer): vorarlberg-alpenregion.at

Bitte beachten Sie: Im Winter und im Frühjahr kann die Schlucht mit Schranken gesperrt werden, ebenso bei Hochwasser.

4. Schlafen in historischen Mauern

Das Tschofen und Frühstücksbuffet

Das Tschofen und Frühstücksbuffet © Alpenregion Bludenz

Bludenz verfügt über zahlreiche Hotels und (meist italienische) Restaurants. Wir wohnen im Das Tschofen (Rathausgasse 2), in der Fußgängerzone direkt gegenüber dem Nepomukbrunnen. Dieses ehemalige Handelshaus und Geschäft wurde vor einigen Jahren von Valentina und Sandro Preite (Geschwister) gekauft. Sie haben es in ein modernes Boutique-Hotel und ein Café-Restaurant umgewandelt, was in diesem denkmalgeschützten Gebäude eine Herausforderung gewesen sein muss.

An der Außenfassade fällt ein monumentales Wandgemälde aus dem Jahr 1937 ins Auge. Die Preites ließen das Wandbild restaurieren und nannten die abgebildeten Bludenzer Bürger Ida und Paul. Abstrahierte Bilder von Ida und Paul fungieren im Hotel als Wegweiser, zum Beispiel zum (kostenlosen) Parkplatz, zum Restaurant oder zur finnischen Sauna mit großem Ruheraum im Dachgeschoss.

Ida und Paul

Ida und Paul

Die Atmosphäre in allen Hotelzimmern wird im Wesentlichen von dunklen Eichenböden im Fischgrätmuster, weißen Türen und Grau- und Beigetönen bestimmt. In den Räumen des historischen Teils wurden die vorhandenen Elemente wie Stuck, Deckenmedaillons und niedrige Türen erhalten und beim Umbau renoviert. Die Zimmer im modernen Erweiterungsbau sind in der gleichen ruhigen Art und Weise eingerichtet, aber ohne solche historischen Details. Die Studios verfügen jedoch über eine eigene Küchenzeile für Gäste, die länger bleiben und sich selbst versorgen möchten.

Das Tschofen ist auch eines der besseren Restaurants in Bludenz und bietet neben klassischen österreichischen Gerichten auch eine große Auswahl für Vegetarier und Veganer. Das Herzstück des stimmungsvollen Restaurants ist die zentrale Bar mit ihren handgefertigten, grün glasierten Porzellanfliesen. Erwähnenswert: Der Weg zu den Toiletten führt durch den historischen (und immer noch genutzten) Weinkeller.

Für allgemeine Informationen zu Gastronomie und Unterkünften in Bludenz klicken Sie bitte auf die entsprechenden Links.

5. Schokolade, Schnaps und mehr

Ida Naturladen

Ida Naturladen

Neben den bekannten Handelsketten (z.B. im Einkaufszentrum Kronenhaus im Stadtzentrum) gibt es in Bludenz auch einige ungewöhnliche Geschäfte. Bei Bäsa & Meh (Werdenbergerstraße 34-36) gibt es schönes Porzellan, Glaswaren und andere Haushaltsgegenstände. Amelie’s TeeKa (Herrengasse 4) bietet eine große Auswahl an Kaffee und Tee aus der ganzen Welt. Im Ida Naturladen (Wichnerstraße 36) gibt es unter anderem Tee und Kräuter der österreichischen Bio-Marke Sonnentor zu kaufen. Bauern aus der Region bieten ihre Produkte zweimal wöchentlich (Montag und Mittwoch) auf dem Markt rund um den Nepomukbrunnen an.

Milka Lädele

Milka Lädele

Am Rande des Stadtzentrums lohnt sich ein Besuch im Milka-Fabrikverkauf (Fohrenburgstraße 1) gegenüber dem Bahnhof. Die Schweizer „lila“ Schokolade wird seit über hundert Jahren in Bludenz hergestellt. Das Lädele (Laden) ist ein Paradies für Schokoladenliebhaber. Sie können auch einen kurzen Rundgang durch die Erlebniswelt machen – mit Informationen über die Geschichte der Marke und der Möglichkeit, sich mit der lila Milka-Kuh fotografieren zu lassen.

Fohrenburger Lada

Fohrenburger Lada

Bei der Brauerei Fohrenburger sind auch Führungen möglich. Die 1881 gegründete Brauerei hat das Einhorn (das Stadtwappen von Bludenz) in ihrem Logo. Im Lada (Laden) neben der Brauerei werden Bierspezialitäten sowie Merchandise-Artikel wie Gläser, Bierdeckel und T-Shirts mit dem Logo verkauft.

Etwas weiter außerhalb des Zentrums (am besten mit dem Auto zu erreichen) finden Sie die Filiale des Textilherstellers Getzner (Bleichestraße 1) und den Carla Store (Klarenbrunnstraße 46), einen großzügigen, schönen Secondhand-Laden (mit Café) in einer ehemaligen Textilfabrik. Dort finden Sie anderes Geschirr, Lampen oder Vintage-Kleidung als in unseren Geschäften.

Carla Store

Carla Store

Möchten Sie ein Souvenir mit nach Hause nehmen? In der Tourismusinformation können Sie eine Führung durch die Brennerei von Norbert Bersch (Brunnenfelder Str. 31a) buchen, gefolgt von einer Verkostung seiner preisgekrönten Brände (Snacks inklusive), die meist aus alten, lokalen Obstsorten hergestellt werden. Natürlich verkauft er sie „ab Hof“.

6. Weitere Tipps

Allgemein

Bludenz liegt im Westen Österreichs an der Ill und ist am besten mit der Bahn oder dem Auto zu erreichen. Allgemeine touristische Informationen finden Sie unter vorarlberg-alpenregion.at oder im Tourismusbüro (Rathausgasse 5), wo auch eine Auswahl an regionalen Produkten wie Tee, Schnaps, Kräutersalz und Honig verkauft werden.

Kostenlose öffentliche Verkehrsmittel

Gäste in Bludenz, Brandnertal und Klostertal können gegen Vorlage der Gästekarte alle Bus- und Bahnverbindungen in Vorarlberg bis zu den Grenzübergängen nach Deutschland, Tirol und der Schweiz kostenlos nutzen, ausgenommen Shuttlebusse und spezielle Wanderbusse. Die kostenlose Gästekarte steht allen zur Verfügung, die mindestens eine Nacht in einer Unterkünfte in Bludenz verbringen. Vergessen Sie also nicht, beim Einchecken danach zu fragen.

Klostermarkt

Klostermarkt

Klostermarkt © Alpenregion Bludenz

Der zweitägige Bludenzer Klostermarkt, der jedes Jahr in der ersten Septemberhälfte stattfindet, ist einer der bekanntesten Märkte in Westösterreich. Rund dreißig Klöster aus Österreich, Deutschland, Polen und Frankreich verkaufen an Ständen im gesamten Stadtzentrum hausgemachte Produkte wie Käse, Marmelade, Lebkuchen, Spirituosen und frisches Brot sowie Holzspielzeug, Keramik, Salben, Kerzen und Schmuck. All das ist umgeben von Musik und einem bayerischen Biergarten. Für die nächste Ausgabe schauen Sie bitte in den Veranstaltungskalender: bludenz-events.at

Golf

Aussicht vom Restaurant auf den Golfplatz

Aussicht vom Restaurant auf den Golfplatz

Wollten Sie schon immer mal Golf spielen? Der Golfclub Bludenz-Braz (Oberradin 60 in Braz bei Bludenz) bietet bei schönem Wetter Schnupperkurse für Anfänger an, die herausfinden wollen, ob ihnen das Spiel liegt. Das Clubrestaurant, das von seiner Außenterrasse aus einen Blick auf den Golfplatz und die umliegende Bergwelt bietet, ist auch für Nicht-Golfer geöffnet.

Skikarussel

Skifahren, Rodeln, Winterwandern oder Skilanglauf? Im Winter ist Bludenz ein guter Ausgangspunkt für Skifahrer und Wintersportler. Zehn Skigebiete mit insgesamt über 200 Liften und rund 1.000 Pistenkilometern sind von hier aus in wenigen Autominuten zu erreichen.

Weihnachtsmarkt

Während des Christkindlmarktes in Bludenz, vom ersten Adventwochenende bis zum Heiligen Abend, können Sie an zahlreichen Ständen in der historischen Altstadt Glühwein, kulinarische Spezialitäten und Kunsthandwerk erwerben. Informationen und weiterer Veranstaltungskalender: bludenz-events.at

Hauptplatz Villach
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