Der Prater

Der Treffpunkt Wiens

Text: Emely Nobis / Bild: Frits Roest

1776 wurde der Wiener Praterpark für die Öffentlichkeit geöffnet. Seitdem bietet das ehemalige kaiserliche Jagdrevier den Bewohnern und Besuchern der österreichischen Hauptstadt Entspannung und Unterhaltung.

Das Wahrzeichen vom Prater: Das Riesenrad

Zwischen dem Zentrum von Wien und der Donau liegt weithin sichtbar der Praterpark. Dies ist vor allem auf eine der berühmtesten Sehenswürdigkeiten der Stadt zurückzuführen: das Riesenrad. Das Rad – mit einem Durchmesser von 65 Metern – steht am Rande eines Vergnügungsparks mit rund 250 Attraktionen. Dieser ‚Wurstelprater‘ zieht jährlich über vier Millionen Besucher an. Dennoch schätzen viele Einheimische und Touristen den Praterpark noch mehr für das, was um ihn herum liegt: den so genannten Grünen Prater, ein sechs Quadratkilometer großes Gebiet mit Wäldern, Wiesen und Wasserspielen. Etwa drei Kilometer östlich des Stadtzentrums (leicht mit öffentlichen Verkehrsmitteln erreichbar) lädt dieser Park zum Spazierengehen, Joggen, Reiten, Fiakerfahren, Picknicken oder zum Sehen und Gesehen werden auf einer der vielen Terrassen im Grünen ein. Die Visitenkarte des Grünen Praters ist die 4,5 Kilometer lange, 1537 von König Ferdinand I. erbaute Hauptallee, gesäumt von mehr als 2.500 weißen Rosskastanien – damals auch als Kaiserbaum oder imperialer Baum bekannt. Ihre überbordende Blüte im Mai wird in dem von Robert Stolz komponierten Lied „Im Prater blüh’n wieder die Bäume“ besungen.

Park für das Volk

Wurstelprater

Zum ersten Mal wird der Prater (damals als Pratum, lateinisch für Weide) 1162 als kaiserliches Jagdrevier erwähnt. Jahrhundertelang war der Park umzäunt und nur dem Hochadel zugänglich. Als Treffpunkt für alle Wienerinnen und Wiener beginnt die Geschichte 1766. Am 7. April desselben Jahres setzte Kaiser Joseph II. – bekannt für seine Reformen – eine Anzeige in der Zeitung Wiener’schen Diarium mit der Botschaft, dass von diesem Zeitpunkt an jeder den Praterpark frei betreten darf, mit dem Zusatz, dass Unterhaltung und Spiele erlaubt sind (sofern man die Anstandsregeln respektiert). Sein Appell hatte eine enorme Resonanz. Reiseberichte aus dieser Zeit schreiben voll Erstaunen über den Appetit der Wiener, die den Park mit Picknickkörben voll mit Brot, Wurst, Käse, Keksen, Brathähnen und Fasanen besuchen. Entlang der Hauptallee entstehen in kürzester Zeit zahlreiche Gastronomiebetriebe. Zur Unterhaltung der Besucher lassen sich in der Nähe der Kaffee- und Gasthäuser Kegelbahnen, Karussells, Schaukeln und Wurstel-Theatern nieder: Puppentheater mit Hanswurst in der Hauptrolle – die Figur die dem Wurstelprater seinen Namen gab.

Praterallee

„Das Schöne und Interessante war, dass sich alle Bevölkerungsgruppen im Praterpark trafen“, sagt Ursula Storch, Vizedirektorin des Wien Museums und Kuratorin des Pratermuseums am Riesenrad,  „Zum Zeitpunkt der Eröffnung 1766 gab es noch eine Mauer um das Zentrum von Wien, wo der Adel und das wohlhabende Bürgertum lebten. Sie bildete eine Barriere zwischen den verschiedenen Bevölkerungsschichten.  Alle kamen in den Park. Die Hauptallee war mehr oder weniger den Reichen vorbehalten, die in ihren Kutschen dorthin zogen, aber das einfache Volk konnte sich in einem der Kaffeehäuser entlang der Allee eine Tasse Kaffee leisten und die ganze Pracht bestaunen. Umgekehrt wollten auch die Kinder der Reichen in den „Volkskarussells“ mitfahren. Also hat es sich vermischt.“

Blumenparaden

Die vielen Veranstaltungen im Park zogen Menschen aus allen Gesellschaftsschichten an. Berühmt waren die Blumenparaden auf der Hauptallee, die erstmals im Mai 1866 von Fürstin Pauline von Metternich organisiert wurden. Hunderte von geschmückten Kutschen nahmen daran teil und 268.000 Eintrittskarten wurden verkauft. Für diejenigen, die sich keinen Platz auf der Tribüne leisten konnten, gab es billige Plätze. Auch das Feuerwerk war beliebt. Storch: „Auf einer Wiese wurden Dekorationen an einem 25 mal 25 Meter großen Holzrahmen befestigt, von denen einige so behandelt wurden, dass sie nicht in Brand gerieten. Als das Feuer in der Dämmerung entzündet wurde, bahnte es sich seinen Weg an den brennbaren Teilen vorbei und es entstanden komplexe Feuerskulpturen. Denken Sie an Schlachtszenen mit fliegenden Raketen von einem Schloss aus oder sogar an Szenen aus literarischen Werken. Es muss viel fantastischer gewesen sein als das, was wir heute als ‚Feuerwerk‘ bezeichnen.“

Fast ein Jahrhundert lang wurde das Feuerwerk drei- bis viermal im Jahr von der Familie Stuber organisiert. Man musste im Voraus ein Ticket kaufen und konnte eine Versicherung abschließen. Wenn das Feuerwerk wegen Regen abgebrochen werden musste, war das Ticket dank dieser Versicherung beim nächsten Mal noch gültig.

Riesenrad

Plaquette © Wikimedia Commons

Internationale Berühmtheit erlangte der Praterpark, als zwischen Mai und November 1873 die Weltausstellung stattfand. Zu diesem Anlass wurden mehr als zweihundert Pavillons errichtet, die anschließend fast alle wieder abgerissen wurden. Die berühmte Rotunde, damals die größte Kuppelkonstruktion der Welt (Durchmesser 108 Meter, Höhe 85 Meter), blieb stehen, ging aber 1937 bei einem Brand verloren.

Das Riesenrad, heute das Wahrzeichen des Praters, stammt erst aus dem Jahr 1897 und sollte den 50. Jahrestag der Krönung von Kaiser Franz Joseph I. huldigen. Storch: „Es wurde von dem erfolgreichen Theaterregisseur Gabor Steiner gegründet. Einige Jahre zuvor – 1895 – hatte er ein großes Grundstück im Park gepachtet und dort den Themenpark Venedig gebaut.

Wiener Venedig © Wikimedia Commons

Man konnte mit einer Gondel durch die Kanäle fahren, in italienischen Restaurants essen, in denen italienische Musiker auftraten, und es gab sogar Werkstätten, in denen man italienischen Glasbläsern bei der Arbeit zusehen konnte. Postkarten aus dieser Zeit zeigen nicht, dass das Wiener Venedig überhaupt eine Scheinwelt ist. Es ist, als ob die Menschen wirklich in Venedig wären“.

Weil Steiner wollte, dass die Leute jedes Jahr wiederkommen, hat er sich jedes Mal etwas Neues einfallen lassen. So war es 1897 das Riesenrad, damals eines der größten der Welt. Der Vergnügungspark Venedig existierte bis 1912, aber immer in neuem Gewand. Storch: „Nacheinander wurde es eine spanische und eine japanische Stadt, und es scheint sogar eine gläserne Stadt gegeben zu haben, aber leider konnten wir keine Fotos davon finden.

Wurstelprater

Kabine des Riesenrads

Im heutigen Wurstelprater stehen nostalgisch schwebende Karussells, Geisterhäuser und Schießbuden neben den neuesten Attraktionen für Adrenalinjunkies. Der Eintritt ist frei, man bezahlt nur den Eintritt zu den verschiedenen Attraktionen und Shows selbst. Diese befinden sich in den Händen von selbständigen Unternehmern, die von der Gemeinde Land pachten und diesen Pacht auch vererben können. Während viele Attraktionen kommen und gehen, sind einige Familien seit über hundertfünfzig Jahren aktiv. „Für sie ist es kein Beruf, sondern eine Familientradition“, sagt Storch, „Sie sind das Herz und die Seele des Wurstelpraters.“

Nikolaï Kobelkoff © Wikimedia Commons

Eine der größten und ältesten Prater-Dynastien wird von den Nachkommen von Nikolai Kobelkoff und August Schaaf gebildet. Der in Russland geborene Kobelkoff kam 1851 ohne Gliedmaßen auf die Welt, überraschte aber bald seine Familie, als er als zweijähriger Junge begann, auf seinen Beinstümpfen zu laufen. Storch: „Er muss sein Schicksal akzeptiert haben, und er muss äußerst intelligent gewesen sein. Er lernte zu schreiben und zu malen, indem er eine Feder oder einen Pinsel zwischen Armstumpf und Kinn klemmte. Später reiste er als Künstler durch ganz Europa. Er malte, drehte eine Zigarette und feuerte mit einem Gewehr auf ein Ziel. Er trat auch – auf einer Bahre liegend – als „König der Fesseln“ auf.

Familie Kobelkoff © Wikimedia Commons

Während eines Engagements im Prater entzündete sich die Liebe zwischen Kobelkoff und Anna Charlotte Wilfert, einer Schwägerin des Prater-Unternehmers August Schaaf. Das Paar heiratete 1876, wobei die Braut ihren Mann auf dem Arm zum Altar trug und der Bräutigam den Ring mit den Zähnen um ihre Finger schob. Sie gingen gemeinsam auf Tournee, bekamen elf Kinder und ließen sich schließlich in Wien nieder, wo Kobelkoff Land mietete und mehrere Attraktionen startete, wie zum Beispiel den Toboggan – eine 25 Meter hohe Spiralholzrutsche. Nachkommen der Familien Kobelkoff und Schaaf besitzen heute rund dreißig Attraktionen und Gaststätten im Wurstelprater.

Auf Youtube können Sie Kurzfilme von Nikolai Kobelkoff sehen.

Prater-Museum

Pratermuseum im Planetarium

Trotz des Feuers, dem 1945 ein großer Teil des Wurstelpraters zum Opfer fiel, sind Tausende von Originalobjekten, Dokumenten und Erinnerungsstücken aus der Zeit erhalten geblieben. Dies ist vor allem dem Heimatforscher Hans Pemmer zu verdanken, der bereits 1935 in seinem Haus ein Museum einrichtete. Die Sammlung, die er 1964 der Stadt Wien stiftete, bildet heute den Grundstock des Pratermuseums, das sich im Planetarium in der Nähe des Riesenrads befindet. Hier können Sie mehr über die Geschichte und Architektur des Wurstelpraters und des Großen Praters erfahren. Neben zahlreichen Fotografien können Sie unter anderem riesige historische Karussellfiguren und Dekorstücke sehen. Storch: „Diese kamen früher nicht vom Fließband, sondern wurden von den Betreibern der Attraktionen von Hand gefertigt und jedes Jahr erneuert und verändert.

‚Einwohner‘ der Liliputstadt © ÖNB

Das Pratermuseum erzählt auch die Geschichte der Abnormitätenschows, in denen Menschen mit seltener Behinderung, Zustand oder nicht durchschnittlichem Aussehen gegen Entgelt gezeigt wurden, wie Mariedl, die Riesin (227 cm) aus Tirol oder die beiden böhmischen Damen mit Tätowierungen von Dichtern und Komponisten (Fräulein Creola) und Prinzen (Fräulein Alwanda) am ganzen Körper. Storch: „Beliebt waren auch die so genannten Liliputaner, eine Gruppe von kleinen Leuten, die durch ganz Europa reisten und sich gegen eine Gebühr bei der Arbeit, beim Essen und Schlafen zusehen ließen. In manchen Sommern bauten sie sogar ganze Dörfer im Prater mit Häusern, Werkstätten, Post, Gefängnis und Weinstube. Sie traten auch als Zauberer, Sänger, Akrobaten und Schauspieler in ihrem eigenen Varieté-Theater auf“.

Liliputstadt, im Besitz des 1,10 m großen Heinrich Glauer, besuchte Wien zuletzt 1937. Danach wurden ihre Auftritte im Prater vom Naziregime verboten. Viele dieser kleinen Menschen wurden in den Konzentrationslagern ermordet.

Liliputbahn

Der Wurstelprater wurde am Ende des Zweiten Weltkrieges durch Bombenangriffe und Brände fast vollständig zerstört, aber die Unternehmer begannen nach dem Krieg bald mit dem Wiederaufbau. Das Riesenrad war das erste, das 1947 wieder in Betrieb genommen wurde, mit fünfzehn Gondeln statt der früheren dreißig, aus Sicherheitsgründen. Im selben Jahr fungierte das Rad als Drehort im Filmklassiker ‚Der dritte Mann‘ mit Orson Welles und Joseph Cotten. 1947 wurde auch die Liliputbahn wieder in Betrieb genommen. Dieser Minidampfzug, benannt nach dem Land Lilliput in Jonathan Swifts Roman „Gullivers Reisen“, legt eine 3,9 Kilometer lange Strecke durch den Praterpark zurück und wurde daher von den Nazis während des Zweiten Weltkriegs zu Aufklärungszwecken eingesetzt, bis die Gleise 1945 durch Bomben und Granaten schwer beschädigt wurden. Seit 1947 befördert die Schmalspurbahn wieder Touristen, wie es bei der Betriebsaufnahme am 1. Mai 1928 vorgesehen war.

Liliputbahn

Eine Fahrt mit der Liliputbahn (gratis mit Wien-Pass) dauert ca. 20 Minuten und bringt Sie vom Startpunkt beim U-Bahnhof Praterstern entlang der Hauptallee zum Ernst-Happel-Fussballstadion und zurück. An Wochenenden und Feiertagen wird der Zug von einer von drei nostalgischen Dampflokomotiven gezogen. An anderen Tagen hat eine Diesellokomotive die Nase vorn. Die Liliputbahn ist von Mitte März bis Anfang November in Betriebliliputbahn.com

Tipps & Adressen

Allgemeines

Wallfahrtskirche Maria Grün

Der Wiener Prater ist im Besitz der Stadt Wien und wird vom Gartenamt der Wiener Gemeinde erhalten. Der sechs Quadratkilometer große Landschaftspark mit Wäldern, Wiesen, Teichen und Donauauen umfasst auch ein Schwimmbad, einen Golfclub, eine historische Trabrennbahn und die Wallfahrtskirche Maria Grün – heute als Hochzeitskapelle beliebt. Der Wurstelprater nimmt etwa 250.000 Quadratmeter des Parks ein. Die von Kastanienbäumen gesäumte Hauptallee verläuft parallel zum Wurstelprater vom Verkehrsknotenpunkt Praterstern in südöstlicher Richtung bis zum Lusthaus aus dem 18. Jahrhundert (siehe Essen & Trinken).

Der Praterpark ist mit den U-Bahnlinien U1 und U2 (Haltestelle Praterstern) oder mit den Linien S1, S2, S3 und S7 (ÖBB Praterstern) erreichbar: prater.at

Der Wurstelprater ist das ganze Jahr über geöffnet, aber einige der Attraktionen sind nur zwischen März und November in Betrieb. Der Zutritt zum Gelände ist kostenlos. praterwien.com

Wandern und Radfahren

Wenn Sie den Praterpark zu Fuß erkunden wollen, folgen Sie der Wiener Stadtwanderung 9 (13,4 km) vom Praterstern über die Hauptallee zum Lusthaus und zurück.  wandern.wien.at

Mit dem Fahrrad durch den Park? Fahrräder in allen Farben und Größen können beim Verleih neben der Hochschaubahn im Wurstelprater ausgeliehen werden. radverleih-hochschaubahn.com

Veranstaltungen

Im Praterpark finden regelmäßig Großveranstaltungen statt, wie z.B. das jährliche kostenlose Praterfest am 1. Mai (Tag der Arbeit) mit vielen Aktivitäten für Kinder, Auftritten von Bands und einem abschließenden Feuerwerk. Das Wiener Wiesn-Fest ist die österreichische Version des deutschen Oktoberfestes mit Volksmusik, österreichischem Bier und Snacks und einem Publikum in Lederhose und Dirndl. Beide Veranstaltungen finden auf der Kaiserwiese statt. Auf dem Riesenradplatz gibt es in der Adventszeit einen Wintermarkt mit Live-Unterhaltung und Ständen, an denen man etwas essen und trinken kann, und am Silvesterabend ein großes Feuerwerk.  Alle Veranstaltungen finden Sie unter: prateraktiv.at

Essen & Trinken

Schweizerhaus

Schweizerhaus

Diese riesige Bierstube im Herzen des Wurstelpraters mit dem schattigen Gastgarten muss man gesehen haben.

Stelze im Schweizerhaus

Die Schweinsstelzen des Hauses (Schweinshaxe, Eisbein), das erst gekocht und dann knusprig gebacken wird, sind ebenso legendär wie das Wiener Schnitzel. Dank der offenen Küche können Sie sich selbst davon überzeugen, wie (und in welchen Mengen) sie zubereitet werden. Das Schweizerhaus ist eine beliebte Adresse der Wienerinnen und Wiener selbst, so dass es immer eine angenehme Mischung aus Einheimischen und Touristen gibt. Geöffnet vom 15. März – 31. Oktober, Prater 116, schweizerhaus.at

Bitzinger

An diesem klassischen Wiener Würstelstand in der Nähe des Riesenrads können Sie eine schnelle Brotzeit wie Käsekrainer, Debreziner, Waldviertler, Sacherwürstel und andere Würstchen mit süßem oder scharfem Senf, ein Stück Brot (oder Brötchen), frisch geriebenen Meerrettich und/oder Gurken und Zwiebeln genießen. Als Zugeständnis an das internationale Publikum stehen nun auch Hot Dogs auf der Speisekarte. bitzinger-wien.at

Altes Jägerhaus

Altes Jägerhaus

Restaurant der Familie Pilcs in den ehemaligen Stallungen und Personalräumen des Kaiserhauses mit Blick auf das Lusthaus von der Terrasse aus. Ausgezeichnete klassische und zeitgenössische (vegetarische) Gerichte. Freudenau 255, altes-jaegerhaus.com

Meierei

Café-Restaurant in einem der wenigen nach der Weltausstellung von 1873 erhaltenen Pavillons. Guter Ort, um das Kommen und Gehen auf der Hauptallee zu beobachten. Probieren Sie hier die hausgemachten Mehlspeisen, wie z.B. den traditionellen Wiener Apfel- oder Topfenstrudel. Hauptallee 3, meierei.at

Lusthaus

Lusthaus

Nobel-Café-Restaurant für Liebhaber historischer Anziehungskraft. Der ehemalige Jagdpavillon am Ende der Hauptallee wurde zwischen 1781 und 1783 von Isidore Canavale auf Geheiß Kaiser Josephs II. erbaut, diente aber von Anfang an auch als Restaurant und Festsaal. Hier trafen sich Adel und Bürgertum bei Veranstaltungen wie dem Blumenkorso oder den Pferderennen auf der Pferderennbahn Freudenau. Während des Wiener Kongresses 1814 stand das Lusthaus im Mittelpunkt eines großen Festes im Prater, bei dem die Crème de la Crème der internationalen Diplomatie versammelt war. Freudenau 254, lusthaus-wien.at

Hauptplatz Villach
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