Durch die Wasserlochklamm

Eine schmale Schlucht, fünf Wasserfälle und eine Wasserhöhle: eine Begehung der schönen Wasserlochklamm in Palfau ist ein spannender Familienausflug.

Wasserloch

Obwohl gerade 900 Meter lang, ist die Wasserlochklamm ein beeindruckender Ausflug dank der Felsschluchten, natürliche Felstümpel und der fünf Wasserfälle mit insgesamt 152 Meter Fallhöhe. Nach dem Eintrittsgebäude überquert man über eine 65 Meter lange, 21 Meter hohe Hängebrücke zuerst die Salza. Dann klettert man über eine robuste Holzstiege immer weiter hinauf. Unterwegs wechselt man über Holzbrücken mehrmals die Seite des Wasserlochbachs und hat man eine wunderbare Aussicht über das Salzatal. Nach ungefähr anderthalb Stunden erreicht man das Palfauer Wasserloch, eine Höhle aus dem der unterirdisch verlaufende Teil des Wasserlochbachs an die Oberfläche kommt und, abhängig vom Regen, mit mehr oder weniger Kraft in die Schlucht donnert. Ab diesem Punkt kann man den Weg durch die Klamm zurückgehen oder, mit einem kleinen Umweg, durch den Wald.

Die Hängebrücke über die Salza ist frei zugänglich, aber für die Klamm zahlt man einen kleinen Eintrittspreis, da die Steigen und Brücken ja auch gewartet werden müssen. Sie machen die Klammwanderung sicher und bequem, aber die Bauzeit betrug insgesamt sieben Jahre und die Wartung braucht noch immer viel Geld und Zeit. Eintritt zahlt man beim hölzernen ArenaSalza-Gebäude neben der Brücke (geöffnet von Anfang Mai bis Ende Oktober): wasserlochklamm.at

Nach der Klammwanderung kann man sich angenehm erholen im Gasthaus Wasserlochschenke neben der Brücke. Ihre Spezialität sind Ofenkartoffeln und es gibt eine große Auswahl an Füllungen und Soßen.  

Die Wasserlochklamm ist Teil des Naturparks Steirische Eisenwurzen, der zahlreiche Möglichkeiten zum Wandern, Schwimmen oder Raften bietet. Das Gebiet grenzt im Süden an das Gebiet um den Erzberg und im Westen an den Nationalpark Gesäuse und liegt nicht weit vom Stift Admont. Ein Besuch all dieser Orte kann daher in einer Reise kombiniert werden.

Verdrängung der Lärchwiesen
Pressegger See
Dorferbachwasserfall
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