Salzkammergut

Markant Mondseeland

Text: Emely Nobis / Bild: Frits Roest

Rund um den Mondsee und seinen kleinen Bruder, den Irrsee, gibt es für Sport- und Kulturliebhaber viel zu entdecken. Aktiv sein in der Natur mit 6.000 Jahren Geschichte als Kulisse.
Segelboote am Mondsee

Segelboote am Mondsee © TVB Mondsee-Irrsee

Zwei Seen mit einer Fläche von zusammen rund 17 Quadratkilometern, dazwischen nur etwa fünf Kilometer Land: Das ist die Region Mondsee-Irrsee in Oberösterreich. Die beiden wärmsten Seen des Salzkammergutes sind sehr unterschiedlich. Am Mondsee wimmelt es im Sommer von Menschen, während der kleinere Irrsee eher eine Oase der Ruhe ist. Bei den Aktivitäten steht der Mondsee für Wasserski, Kite-Surfen, Segeln oder Wakeboarden, der Irrsee für eine entspannte Fahrt mit dem Ruderboot oder Kajak. Beide Seen laden mit zahlreichen Stränden und Stegen zum Schwimmen im kristallklaren Wasser ein.

Herzog Odilo

Herzog Odilo auf dem Hochaltar der Basilika

Herzog Odilo auf dem Hochaltar der Basilika

Ein guter Ausgangspunkt für die Erkundung der Region – auch Mondseeland genannt – ist die Marktgemeinde Mondsee, eingebettet zwischen den Bergen und malerisch am Ufer des gleichnamigen Sees gelegen. Auch wenn die Form dieses Sees einem Halbmond ähnelt, ist der Name wahrscheinlich eine Ableitung von Mannsee, einem alten Adelsgeschlecht aus der Region. Eine populäre Legende regt die Fantasie aber mehr an: Als Herzog Odilo von Bayern nach einem Jagdausflug mit seinem Gefolge in der Dunkelheit nach Hause ritt, blieb sein Pferd plötzlich stehen und wollte trotz Aufforderung nicht weiterreiten. In diesem Moment spiegelte sich der aufgehende Mond im See: Odilios Pferd hatte ihn vor einem tödlichen Sturz vom Drachtenwand bewahrt. So soll der Mondsee zu seinem Namen gekommen sein. Daher auch der goldene Mond vor dunkelblauem Hintergrund in der oberen Hälfte des Gemeindewappens.

Die Drachenwand, von der Graf Odilo angeblich fast herabgestürzt wäre

Die Drachenwand, von der Graf Odilo angeblich fast herabgestürzt wäre

Es mag eine Legende sein, aber Odilo ist für die Geschichte Mondsees tatsächlich wichtig. Im Jahr 739 ließ er in der Nähe des Sees ein Benediktinerkloster errichten. Der Legende nach aus Dankbarkeit für seine Rettung, in Wirklichkeit wohl wegen der strategischen Lage an Handelswegen. Seit der Einweihung im Jahr 748 wurde die (wirtschaftliche) Entwicklung Mondsees über ein Jahrhundert lang vom Kloster bestimmt. Zu seinen umfangreichen Besitztümern gehörte auch der See selbst. Dieser war besonders wichtig, weil die Mönche in der Fastenzeit kein Fleisch essen durften. Alles, was im Wasser schwamm (einschließlich Schwäne und Biber), galt nicht als Fleisch und konnte daher auf den Speiseplan gesetzt werden. Auf die Bedeutung des Sees als Nahrungsquelle verweist die untere Hälfte des Mondseer Wappens: drei Boote auf den Wellen, mit jeweils ein rot gekleideter Schiffer.

Sound of Music Kirche

Balilika St Michael

Basilika St. Michael

Das Mondseeland gehörte bei der Gründung des Klosters zum Herzogtum Bayern, wurde nach 1506 Teil des Erzherzogtums Österreich, um dann zur Zeit der Napoleonischen Kriege zwischen 1809 und 1816 wieder zu Bayern zu gehören. Im Jahr 1810 schenkte Napoleon das inzwischen aufgelöste Kloster mit all seinen Besitztümern seinem Verbündeten, dem bayerischen Feldmarschall Carl Philipp Fürst von Wrede. Seine Nachkommen verkauften das Kloster schließlich und heute beherbergt es eine Schule, Geschäfte, Wohnungen und ein Hotel. Der monumentale Komplex und die angeschlossene ehemalige Klosterkirche – heute die römisch-katholische Basilika St. Michael – prägen jedoch nach wie vor das Erscheinungsbild Mondsees. Zusammen mit den pastellfarbenen Gründerzeithäusern rund um den Kirchplatz bilden sie ein geschütztes Ortsbild.

Hochaltar und Orgel der Basilika St. Michael

Hochaltar und Orgel der Basilika St. Michael

Auf dem riesigen Kirchplatz (dem Marschall-Wrede-Platz) sieht man fast täglich Gruppen amerikanischer, chinesischer oder skandinavischer Touristen, die umherwandern und Fotos machen. Sie sind auf einer Pilgerreise zur „Hochzeitskirche“ aus dem Film ‚Sound of Music‘. Denn ja, die Szenen der Hochzeit zwischen Baron von Trapp und Maria wurden in dieser Kirche gedreht. Das macht sie bis heute zu einer beliebten Attraktion, meist im Rahmen einer Sound of Music-Panoramatour mit dem Bus ab Salzburg. Mit über 200.000 Besuchern pro Jahr ist die Basilika eine der meistfotografierten Kirchen der Welt, aber auch für Nicht-Fans des Musicals ist die reiche Innenausstattung sehenswert. Besonders bemerkenswert sind die sieben Altäre, die Kanzel und die Orgelumrahmung, die der Barockkünstler Meinrad Guggenbichler ab 1678 im Dienste des Klosters schuf. Seine aus einem einzigen Baumstamm geschnitzten Säulen mit Ranken und Blättern und seine plumpen Engel – Puten genannt – sind künstlerische Kleinode.

Gastgärten am Marktplatz Mondsee

Gastgärten am Marktplatz Mondsee © TVB Mondsee-Irrsee

Der an den Kirchplatz angrenzende Marktplatz ist im Sommer autofrei. Wer hier auf einer der vielen Terrassen sitzt, überblickt nicht weniger als vier Gemeindeämter: das von Mondsee (im ehemaligen Hofrichterhaus) und die von St. Lorenz, Innerschwand am Mondsee und Tiefgraben (in ein ehemaligen Gymnasium) auf der anderen Seite des Marktplatzes. Vier Gemeindeämter, jedes mit einem eigenen Bürgermeister an eine Ort… Das ist wohl eine österreichweit einmalige Kuriosität. Durch die Konzentration in Mondsee konnten die Landgemeinden ihre Eigenständigkeit bewahren und gleichzeitig erhebliche Einsparungen bei den Wohnungs- und Personalkosten erzielen.

Mehr über die Geschichte und Kultur des Klosters und seiner Umgebung, Archäologie und Baugeschichte, sakrale Kunst, Buchmalerei und Volkskultur erfahren Sie im Klostermuseum (Marschall-Wrede-Platz 1), das sich in einigen ehemaligen Klosterräumen direkt neben der Kirche befindet. Besonders sehenswert sind die ehemalige Benediktuskapelle (Grabkammer der Mönche) mit Fresken aus dem Ende des 13. Jahrhunderts, der Gebetschor und die ehemalige gotische Klosterbibliothek. Geöffnet (außer montags) von Anfang Mai bis Ende Oktober.

Pfahlbausiedlungen

Von der Basilika St. Michael über die Baumallee zur Uferpromenade

Von der Basilika St. Michael über die Baumallee zur Uferpromenade

Von der Basilika Mondsee bis zur Uferpromenade sind es knapp 10 Gehminuten. Als einer der wenigen Seen Österreichs ist der Mondsee noch in Privatbesitz, doch allzu viel Freiheit, „ihren“ See zu nutzen, genießen die Nachkommen des Feldmarschalls von Wrede nicht. Der Mondsee selbst, das noch unbebaute Nordwest- und Südostufer sowie einige seiner Zuflüsse sind seit 2006 wegen seiner besonderen Flora und Fauna ein Europaschutzgebiet. Typisch sind Armleuchteralgen, die aus dem Gewässerboden wachsen und nur in sehr sauberem Wasser gedeihen. Auch die stark gefährdeten Fischarten Perlfisch und Seelaube (Unterarten des Karpfens) sind nur im Mondsee und Attersee noch relativ häufig anzutreffen. Dennoch können große Teile des Mondsees von Schwimmern und Wassersportlern frei genutzt werden. Es besteht jedoch ein Motorbootverbot, mit einer Ausnahme für Rettungsdienste und lokale Wasserskischulen.

Almeida-Park mit Pfahlbaupavillon

Almeida-Park mit Pfahlbaupavillon

Die Seepromenade selbst ist ein schön angelegter Grünstreifen (der Almeida-Park) mit überall Holzbänken mit Blick auf das türkisfarbene Wasser und die Berge dahinter. Unsichtbar, etwa drei bis vier Meter unter Wasser, befinden sich die Überreste mehrerer prähistorischer Pfahlbauten. Sie standen zwischen etwa 3800 und 3300 v. Chr. noch an den Ufern, wurden aber schließlich durch den steigenden Wasserspiegel versenkt. Die erste große Pfahlbautensiedlung bei Mondsee wurde 1872 vom Archäologen Matthäus Much wiederentdeckt. Später folgten weitere. Seit 2011 gehören sie zusammen mit über 100 weiteren Pfahlbautensiedlungen in den Alpen zum UNESCO-Welterbe. Weil viele organische Materialien wie Holz, Textilien, Tierknochen, Lebensmittel und so weiter im Wasser und Schlamm erhalten geblieben sind, lassen sich die Lebensbedingungen in den Siedlungen gut rekonstruieren. Die Bewohner lebten hauptsächlich vom Fischfang, der Jagd und etwas Ackerbau. Sie stellten auch hochwertige Stoffe, Keramikgegenstände und Schmuck her, was auf einen relativ hohen Lebensstandard schließen lässt. Vor allem in Mondsee wurden zahlreiche gut erhaltene verzierte Keramikfunde gemacht. Deshalb wird die Pfahlbaukultur auch Mondseekultur genannt.

Zu besichtigen sind die versunkenen Siedlungen im Mondsee nicht. Um die empfindlichen Überreste nicht zu beschädigen, ist das Tauchen in ihrer Nähe verboten. Ein Pavillon entlang der Promenade bietet jedoch weitere Informationen über diese frühe Gesellschaft. Dort ist unter anderem ein Original-Einbaum (ein aus einem einzigen Baumstamm gefertigtes Kanu) ausgestellt, der damals zum Fischen verwendet wurde.

Museum der Mondseekultur

Museum der Mondseekultur

Viele weitere Funde sind im Pfahlbaumuseum (Marschall-Wrede-Platz 1, im selben Gebäude wie das Klostermuseum) untergebracht. Zu sehen sind unter anderem ein maßstabsgetreues Modell eines Pfahlbaus, Beispiele von Mondseer Keramik, prähistorische Werkzeuge, Schmuck, Samen, Knochen und Exkremente. Auch auf das tägliche Leben der Bewohner der Pfahlbausiedlungen wird ausführlich eingegangen.

Mehr über die sechstausendjährige Geschichte Mondsees erfährt man auf dem 4,5 Kilometer langen Kulturweg durch den Ort, mit Informationstafeln an den Sehenswürdigkeiten und QR-Codes für Zusatzinformationen.

Wiesenvogel-Brutplatz

Irrsee

Irrsee

So vielfältig wie die Seen selbst ist auch die Landschaft rund um Mondsee und Irrsee. Während auf der Nordseite die Hügel sanft zu den Ufern hin abfallen, bilden im Süden die schroffen Gipfel der Nördlichen Kalkalpen eine spektakuläre Bergkulisse. Die abwechslungsreiche Natur lässt sich am besten zu Fuß oder mit dem Fahrrad erleben. Allein rund um den Irrsee gibt es acht Radwege, darunter der 14 Kilometer lange Irrseeweg, der um den gesamten See herumführt: mal direkt am Ufer, mal durch die umliegenden Dörfer und Wiesen. Start- und Zielpunkt ist der kleine Ort Zell am Moos am Ostufer. Von hier aus radelt man ohne große Höhenunterschiede in Richtung Norden zum so genannten Nordmoor, einem Rückzugsgebiet für brütende Wiesenvögel. Die Wiesen selbst dürfen nicht betreten werden, aber direkt an der Straße ist ein Aussichts- und Beobachtungspunkt eingerichtet. Mit etwas Glück kann man hier, vor allem im Frühjahr, seltene Vogelarten wie Kiebitz, Wachtelkönig, Bekassine, Wiesenpieper, Rohrammer und Großer Brachvogel beobachten. Der letztgenannte Vogel ist auch auf dem Wappen der Gemeinde Oberhofen am Irrsee abgebildet.

Von der Beobachtungsstation geht es entlang des Westufers auf verkehrsfreien Straßen zurück bis zur Südspitze des Irrsees. Dort kann man sich in der Nähe von Tiefgraben, einer der meistbesuchten Badestellen am See, im bis zu 27 Grad warmen Wasser erfrischen.

Für weitere Informationen zu allen Rad- und Mountainbikestrecken in der Region Mondsee-Irrsee hier klicken.

Aussichtsturm

Wanderwegweiser

Wanderwegweiser

Mit 150 km Wanderwegen lässt sich das Mondseeland auch gut zu Fuß erkunden. Rund um den Irrsee sind die Wanderwege relativ flach. Weiter südlich erfordert die Besteigung von Schober, Drachenwand, Almkogel und Schafberg mehr Kondition.

Ein beliebtes Wanderziel bei Einheimischen ist der Aussichtsturm auf der 1095 Meter hohen Kulmspitze bei Innerschwand. Die 28,9 Meter hohe Holzkonstruktion steht seit 2019 an der Stelle, wo die Sektion Mondsee des Österreichischen Alpenvereins bereits 1895 einen Turm errichtet hatte. Als dieser baufällig wurde, erwiesen sich die Kosten für eine Sanierung als zu hoch und der Turm musste wieder abgerissen werden. Grundlage für die Gestaltung des heutigen Turms, eine Initiative der Gemeinden Innerschwand am Mondsee und Oberwang in Zusammenarbeit mit dem Tourismusverband Mondsee-Irrsee, sind Skizzen aus dem Jahr 1906, wie der Turm nach der Renovierung hätte aussehen sollen.

Aussichtsturm auf der Kulmspitze

Aussichtsturm auf der Kulmspitze

Den Aussichtsturm ist über mehrere Wanderwege (alle ca. 11 km) von Mondsee, Innerschwand und Oberwang zu aus erreichen. Wer den einfachen Weg bevorzugt, kann auch mit dem Shuttlebus oder dem Auto auf den Gipfel fahren. Achtung: Am Parkplatz Stabau ist die Anzahl der Parkplätze begrenzt und von dort aus ist es noch einige Kilometer bergauf auf einem Forstweg zum Turm. Der Eintritt zum Aussichtsturm ist frei und nach dem Erklimmen von 144 Stufen bietet sich von der Plattform aus ein herrlicher 360-Grad-Rundblick auf das markante Mondseeland.

Für weitere Informationen zu allen Rad- und Mountainbikestrecken in der Region Mondsee-Irrsee hier klicken.

Weitere Tipps & Adressen

Allgemein

Das Mondseeland umfasst die Seen Mondsee und Irrsee sowie die Gemeinden Mondsee, Tiefgraben, Zell am Moos, Sankt Lorenz, Oberhofen, Innerschwand und Oberwang. Die Region liegt in unmittelbarer Nähe zu Salzburg und Bad Ischl und bildet sozusagen den Eingang zum Salzkammergut, das Teile Oberösterreichs, des Salzburgerlandes und der Steiermark umfasst. Vom Mondseeland aus sind auch die anderen Seen des Salzkammergutes gut erreichbar. Mehr dazu in unseren Berichten über Wolfgangsee, Traunsee und Ausseerland.

Dank einer eigenen Ausfahrt auf der Autobahn A1 ist das Mondseeland aus allen Richtungen gut erreichbar. Klicken Sie hier, um mehr über die Erreichbarkeit mit Auto, Bahn und Bus zu erfahren. Für Ziele im Mondseeland selbst kann der Postbus Shuttle gebucht werden.

Allgemeine Informationen zu Unterkünfte, Gastronomie, Sehenswürdigkeiten, Veranstaltungen und Aktivitäten im Tourismusbüro, Dr. Franz Müller Straße 3 in Mondsee, mondsee.salzkammergut.at

Nächtigen, Essen & Trinken

Schlosshotel Mondsee
Eingang zum Restaurant Benediktur im Schlosshotel Mondsee

Eingang zum Restaurant Benediktus im Schlosshotel Mondsee

Wir wohnten während unseres Aufenthaltes im Schlosshotel Mondsee, das sich im Hauptgebäude und Stallungen des ehemaligen Klosters und späteren Schlosses Mondsee befindet. Die weitläufigen Gänge, die einen barocken Innenhof umgeben, verströmen noch immer die Atmosphäre der Mönchszeit, besonders wenn die Domglocken läuten. Die Jagdtrophäen an den Wänden stammen aus der Zeit, als die Familie Graf von Wrede (später Almeida) hier lebte, von 1810 bis zum Verkauf im Jahr 1985. Die Einrichtung und die Architektur des im Jahr 2000 eröffneten und 2015 komplett renovierten Hotels sind eine Kombination aus traditionellen und modernen Elementen, die der Geschichte großen Respekt zollen.

Aufgrund der Bedeutung der Anlage für die Region sind die vier Mondseegemeinden (Mondsee, Tiefgraben, Sankt Lorenz und Innerschwand) Miteigentümer. Sie verwalten die historischen Säle, die für Hochzeiten, Seminare, Konzerte oder andere Veranstaltungen genutzt werden. Das Hotel, die Gastronomie und der Wellnessbereich mit Schwimmbad werden von zwei privaten Eigentümern betrieben.

Wunderschön serviertes Fusionsgericht in Restaurant Benediktus

Wunderschön serviertes Fusionsgericht in Restaurant Benediktus

Zur Gastronomie gehören die beiden feinen Restaurants Culinaro und Benediktus, sowie die Cocktailbar Castello. Diese Bar wurde von der letzten Gräfin, Micheline Almeida, nach dem Krieg eingerichtet. Mit ihr als „Barkeeperin“ wurde sie zu einem Treffpunkt der mondänen Gesellschaft. Julie Andrews und Christopher Plummer zum Beispiel kamen nach den Dreharbeiten zu Sound of Music gerne hierher. Auch Greta Garbo, Ives St. Laurent, Herbert von Karajan und Niki Lauda waren regelmäßige Gäste. Kurz nach dem Auszug der Adelsfamilie im Jahr 1985 wurde auch die Bar geschlossen. Seit der Wiedereröffnung im Jahr 2020 kann man dort wieder einen gemütlichen Abend ausklingen lassen. Schlosshotel Mondsee, Schloßhof 1A in Mondsee, schlossmondsee.at

Camp MondseeLand
© Camp MondseeLand

© Camp MondseeLand

Ruhig gelegener Terrassencampingplatz zwischen Wald und Wiesen mit Blick auf den Schafberg und die Drachtenwand, zentral zwischen Mondsee und Irrsee gelegen. Mit Schwimmbad, Kinderspielplatz, modernen Sanitäranlagen, Shop und Restaurant Fohlenhof. Für Wohnmobile, Wohnwägen und Zelte. Es können auch einige Ferienhütten gemietet werden. Punzau 21 in Mondsee, campmondsee.at

Wirtskultur
© Restaurant Wirtskultur

© Restaurant Wirtskultur

Ausgezeichnetes Restaurant im Zentrum von Mondsee. Gastgeber und Küchenchef Willi Thiel bietet kulinarische Köstlichkeiten, oft nach traditionellen Rezepten und mit Produkten der Saison, aus der Region oder aus Österreich. Interessante Bier- und Weinkarte, fair trade Kaffee und eine Auswahl an Bio-Tees. Die Einrichtung ist geschmackvoll und modern mit viel Holz. Im Sommer sitzt man gemütlich auf der Terrasse auf dem dann autofreien Marktplatz. Marktplatz 9 in Mondsee, wirtskultur.at

Hotel-Restaurant Krone
© Hotel-Restaurant Krone

© Hotel-Restaurant Krone

Von der Familie Hütter geführtes Hotel-Restaurant im Zentrum von Mondsee mit modernisierten Zimmern und Restaurant, Wellness- und Fitnessbereich. Regionale und internationale Gerichte sowie Fischspezialitäten im Restaurant. Rainerstraße 1 in Mondsee, hotel-krone-mondsee.at

Gasthaus Seewirt
Gasthaus Seewirt - 100-jährige Gaststube

Gasthaus Seewirt – Gaststube

Hotel-Restaurant mit über 600-jähriger Tradition am Irrsee in Zell am Moos. Die gemütliche Gaststube ist seit 100 Jahren in ihrem ursprünglichen Zustand erhalten geblieben. Auf der Terrasse sitzt man unter alten Kastanienbäumen mit Blick auf den Irrsee. Leckere und schön angerichtete Speisen und freundlicher Service. Zellhofweg 1 in Zell am Moos, seewirt.com

Mostschänke Hussenbauer
Mostschänke Hussenbauer

Mostschänke Hussenbauer

Die hoch gelegene Most- und Bierschänke auf dem Bauernhof der Familie Hussenbauer in Tiefgraben bietet einen herrlichen Blick auf Mondsee und Irrsee und die umliegende Landschaft. Im Restaurant werden hausgemachter Most und einfache, aber gut zubereitete Jausen und Salate angeboten. Allein wegen der gemütlichen Atmosphäre lohnt sich ein Abstecher. Lackenberg 6 in Tiefgraben, hussenbauer.at

Marias Biotreff
Marias Biotreff

Marias Biotreff

In diesem Bioladen mit vielen regionalen Produkten kann man auch frühstücken (außer sonntags) und unter der Woche gibt es ein Mittagsgericht, sowohl zum Verzehr vor Ort als auch zum Abholen. Herzog-Odilo-Straße 28 in Mondsee, biotreff.at

Sehen & Tun

Bauern- und Freilichtmuseum
Freilichtmuseum Mondsee

Freilichtmuseum Mondsee

Das Museumsareal liegt wenige Gehminuten vom Marktplatz entfernt am Berghang nahe der Hilfbergkirche. Das Freilichtmuseum zeigt die im Mondseeland einst verbreitete Gehöftform mit seinen Nebengebäuden. Der in Holzblockbauweise errichtete Mittertennhof (Ersterwähnung 1416) vereint Wohnhaus, Stall und Stadel unter einem Dach und ist voll eingerichtet. Die Eigenheit dieser Hausform ist das Fehlen eines Rauchfangs. Der Rauch zieht frei durch das Dach ab und trocknet das im Obergeschoss gelagerte Getreide. Diverse Nebengebäude, Mondseer Einbäume und ein Rundweg mit alten Obstbaumsorten runden das Ensemble ab. Die Nebengebäude dienten hauptsächlich als Werkstätten. Auf dem Museumsgelände befindet sich auch das Bauernmuseum Mondseeland, das als modernes landwirtschaftliches Nebengebäude errichtet wurde. Die Dauerausstellung bietet eine Reise durch die landwirtschaftliche Arbeit im Mondseeland während der vier Jahreszeiten. Schwarz-Weiß-Lehrfilme, die in den 1960er Jahren für angehende Landwirte gedreht wurden, zeigen, wie hart und manchmal gefährlich die Arbeit auf dem Lande damals war, was in der heutigen Romantisierung des Landlebens oft vergessen wird. Geöffnet von Anfang Mai bis Ende Oktober, Hilfsberg 6 in Mondsee, museum-mondsee.at

Verkehrs- und Ischlerbahnmuseum Mondsee
© Verkehrs- und Ischlerbahnmuseum Mondsee

© Verkehrs- und Ischlerbahnmuseum Mondsee

Das in einem originalen Heizhaus untergebrachte Museum erinnert an die ehemalige Schmalspurbahn, die bis 1957 Salzburg mit Bad Ischl verband und in St. Lorenz nach Mondsee abzweigte. Heute fährt kein Zug mehr durch das Mondseerland, aber Bilder, Pläne, Gegenstände aus dem damaligen Bahnbetrieb und restaurierte Fahrzeuge vermitteln einen Eindruck von der damaligen Zeit. Eine Modelleisenbahn in Maßstab 1:87 stellt naturgetreu die ehemalige Bahnhofsanlage dar. Geöffnet von Anfang Mai bis Ende Oktober, Seebadstraße 2 in Mondsee, museum-mondsee.at

Golfen
© Golfclub Mondsee

© Golfclub Mondsee

Das Salzkammergut ist ein Eldorado für Golfliebhaber. Der Golfplatz Drachenwand Mondsee mit einem 9-Loch-Platz liegt oberhalb von Mondsee auf einem sonnigen Hochplateau. Der golfclub Mondsee, mit Blick auf die nahe gelegene Drachenwand und die Berge des Salzkammergutes, verfügt über 18 flache Löcher und strategisch platzierte Bunker. Beide Golfplätze gehören zu Golf & Seen, einem Verbund von 10 Golfplätzen und 9 Golfhotels im Salzkammergut und Salzburger Seenland. Mehr Informationen: golfundseen.at

Alpenseebad Mondsee
Wasserrutsche des Alpenseebades Mondsee © TVB Mondsee-Irrsee, Valentin Weinhäupl

Wasserrutsche des Alpenseebades Mondsee © TVB Mondsee-Irrsee, Valentin Weinhäupl

Das Alpenseebad Mondsee ist mit rund 13.000 m² Liegefläche eines der größten Freibäder im Salzkammergut und verfügt über Einrichtungen wie Stege und Sprungturm, mehrere Rutschen, schwimmende Spielinseln, einen Sandstrand, Tischtennistische, Gastronomie und eigene Parkplätze. Geöffnet von Mitte Mai bis Mitte September, Seebadstraße 3 in Mondsee, gemeinde-mondsee.at

Musiktage Mondsee

Das Kammermusikfestival wurde 1989 von dem Pianisten András Schiff gegründet und findet seither jedes Jahr im Spätsommer (Ende August, Anfang September) statt. Wechselnde Themen aus dem klassischen Kammermusikrepertoire treffen auf zeitgenössische Kompositionen. Im Jahr 2023 stehen die Werke von Claude Debussy im Mittelpunkt. Informationen und Programm: musiktage-mondsee.at

Mondseer Jedermann
Der Teufel in der Jedermann-Vorstellung Mondsee © Alois Kaiser

Der Teufel in der Jedermann-Vorstellung Mondsee © Alois Kaiser

Seit 1922 wird jedes Jahr im Juli das aus Salzburg bekannte Theaterstück Jedermann aufgeführt, allerdings in einer eigenen Mondseer Version mit Laiendarstellern aus dem Ort. Das von Hugo von Hofmannsthal geschriebene und vom Dichter Franz Löser in Mondseer Mundart übersetzte Werk handelt von einem reichen Bauern, der durch seine Missetaten dem Teufel zum Opfer fällt und nur mit viel Glück seine Seele wieder retten kann. Aufgeführt wird der Mondseer Jedermann auf der Freilichtbühne im Karlsgarten, die eigens für dieses Stück errichtet wurde. Informationen, Termine und Karten: mondseer-jedermann.at

Europäisches Schützentreffen 2024

Das Europäische Schützentreffen, ein alle drei Jahre stattfindendes Fest, bei dem sich Schützen, Schützenbruderschaften und Schützengilden aus verschiedenen Ländern treffen, wird 2024 in Mondsee stattfinden. Vom 30. August bis 2. September 2024, Informationen und Anmeldung: europaschuetzenfest.at

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