Serfaus-Fiss-Ladis

Alpiner Genuss

Text: Emely Nobis / Bild: Frits Roest

Nach einer langen Sperre gönnen wir uns einen Verwöhnurlaub in der Tiroler Ferienregion Serfaus-Fiss-Ladis. Auf dem Programm: (kulinarische) Erlebnisse in den Bergen. Mit anderen Worten: Vergnügen auf hohem Niveau.
Wandern mit alpinem Genuss

Wandern mit alpinem Genuss

Reisen, auswärts essen und sogar auf einer Terrasse sitzen… lange Zeit war wegen der Pandemie wenig möglich. Die Welt wurde klein und überschaubar. Jetzt, wo es wieder sicherer ist und wir geimpft sind, sind die österreichischen Berge unser erstes Ziel. Dank der zahlreichen Wander- und Radwege kann man fast überall im Land mit genügend Abstand in die Natur gehen. Die Tatsache, dass Unterkünfte und Restaurants die 3 G’s (geimpft, getestet, genesen) überprüfen, gibt uns ein sicheres Gefühl. Vor allem sehnen wir uns nach dem Panorama von Berggipfeln, um unseren Horizont buchstäblich zu erweitern.

Alpiner Genuss

Crystal Cube

Crystal Cube

Weil wir Lust auf einen echten Verwöhnurlaub haben, fällt unsere Wahl auf die Region Serfaus-Fiss-Ladis. Die drei Dörfer im Tiroler Oberinntal haben für die Sommerzeit ein Konzept entwickelt, das Wandern mit kulinarischem Genuss verbindet. Sie nennen es „Alpiner Genuss mit allen Sinnen“. Das Angebot dieser Erlebnisgastronomie reicht vom Almpicknick über die kulinarische Wanderung bis zum Mittagessen in einer „Genussgondel“. Der Höhepunkt dieses Konzepts ist ein Sektfrühstück im Crystal Cube: Ein Kubus aus Stahl und Spiegelglas auf dem 2596 Meter hohen Zwölferkopf. Wir beginnen unser Genussprogramm also buchstäblich auf hohem Niveau.

Spiegelglas

Um den Crystal Cube zu erreichen, fahren wir mit der 2,8 km langen Schönjochbahn von Fiss bis zur Bergstation auf 2440 m. Von hier aus fahren wir mit einem Geländewagen weiter nach oben. Unser Fahrer ist Küchenchef Philipp Kaschutnig, verantwortlich für das Genusskonzept in der Region. Er erklärt, dass das Design des Crystal Cube von der Form der Eiskristalle inspiriert wurde. Oben angekommen, erinnert der Würfel, der spektakulär schräg am Rande des Plateaus steht, eher an ein Raumschiff. Da die Fassade rundum mit Spiegelglas verkleidet ist, kann man von außen nicht ins Innere schauen.

Petra Brouwer und Philipp Kaschutnig

Petra Brouwer und Philipp Kaschutnig

Sobald man die Schwelle überschreitet, sieht sie kleiner aus als erwartet. Dennoch finden auf den 12 Quadratmetern, die mit hellen, modernen Möbeln ausgestattet sind, eine Küchenzeile, acht bis zehn Gäste und die Gastgeberin Petra Brouwer dank der effizienten Gestaltung Platz. Die Niederländerin lebt seit 2006 in Österreich und arbeitet seit geraumer Zeit für die Bergbahnen Fiss-Ladis. Seit 2013 ist sie für den Kristallwürfel verantwortlich. Das Frühstück, mit dem sie uns empfängt, teilweise in Form eines Buffets, ist reichhaltig und luxuriös, mit verschiedenen Käsesorten und Füllungen, Forellentartar, Carpaccio vom Wild, Rührei oder gekochten Eiern, Joghurt, Obst, Müsli und Patisserie. Alles wurde am Morgen von der Küchenbrigade des BergDiamant, dem Restaurant neben der Bergstation der Schönjochbahn, das in den Sommermonaten von Phillipp Kaschutnig geführt wird, frisch zubereitet. Wir hatten es mit dem Geländewagen in Thermoboxen mitgenommen.

Gefrorener Sekt

Phillipp, der in Fiss aufgewachsen ist und nach einem Streifzug durch Spitzenrestaurants in aller Welt nun wieder in seiner Heimatregion arbeitet, zeigt auf die Aussichtsplattform beim Crystal Cube. Die Aussicht ist spektakulär. Bei gutem Wetter kann man bis zu 100 Kilometer weit und die Berggipfel von vier Ländern sehen: Österreich, Schweiz, Italien und Deutschland. Unser erstes Alpiner Genuss-Konzept war ein Umtrunk mit Sekt und Austern auf der Plattform. Es kam gut an, aber es stellte sich bald heraus, dass an kalten Tagen der Sekt in den Gläsern gefror und die Austern wie Kaugummi wurden.

Sektfrühstück

Sektfrühstück im Crystal Cube

Und so wurde der (beheizbare) Crystal Cube erfunden. Als es 2010 in Betrieb genommen wurde, wurden die Austern von der Speisekarte gestrichen. “Im Nachhinein betrachtet, hielten wir das für eine schlechte Idee. Hier gibt es in weiter Ferne keine Austern, warum sollte man sie also anbieten? Wir wollen, dass die Menschen Produkte aus dieser Region kennen lernen. Ursprünglich konnte man im Crystal Cube nur ein „Luxus-Mittagessen“ buchen, aber dank Petra wurde das Angebot auf Frühstück und High Tea erweitert. Inzwischen kann man in dem Würfel sogar heiraten.“, erklärt Phillipp.

Toilette mit Aussicht

Beim entspannten Frühstück, mit Lounge-Musik im Hintergrund, genießen wir den weiten Blick auf zahlreiche Dreitausender: Lechtaler Alpen, Kaunergrat, Glockturmkamm, Ortler-Alpen bis hin zur Sesvenna-Gruppe. Wir werden auch von Wanderern „unterhalten“, die versuchen, die Tür unseres Glaspalastes zu öffnen und ihre Nasen gegen das Fenster zu drücken. Die Tatsache, dass sie uns nicht sehen können, wird noch deutlicher, wenn einige von ihnen das Spiegelglas benutzen, um sich von allen Seiten zu bewundern oder lustige Grimassen zu schneiden. Als Petra uns eine Weile alleine lässt („das mache ich immer, um den Gästen etwas Privatsphäre zu geben“), sprechen wir mit Phillipp über die Hintergründe der Erlebnisgastronomie in der Region. „Ziel ist es, die Gäste nicht nur zu verwöhnen, sondern auch lokale Produkte wie die Fisser Imperial Gerste zu fördern. So finden die Landwirte in der Region garantiert Abnehmer für ihre Erzeugnisse und bieten der lokalen Bevölkerung eine abwechslungsreiche und kreative Arbeit.“

Crystal Cube

Crystal Cube

Wir stellen Petra die Frage, die sie von vielen Gästen gestellt bekommt: Wo können wir auf die Toilette gehen? Wir müssen nur die „Straße“ überqueren. Die Toiletten in der nahegelegenen Bergstation der Almbahn sind sogar ein „Muss“. Sie stehen am Rande des Plateaus und haben Panoramafenster zur Bergwelt, so dass man den Eindruck hat, im Luftleeren zu hängen. Ein passender Abschluss für diesen Morgen.

Panorama-Genussweg

Mit Phillipp fahren wir zurück zur Bergstation der Schönjochbahn. Wir fahren mit der Seilbahn bis zur Mittelstation und gehen dann zu Fuß zur Möseralm. Bei diesem Bergrestaurant beginnt der gemütliche Panorama-Genussweg: eine rund einstündige Wanderung ohne große Höhenunterschiede, durch Wälder und vorbei an Wiesen mit bunten, duftenden Alpenblumen. Friedlich grasendes Tiroler Grauvieh kreuzt regelmäßig unseren Weg. Hier und da laden Liegestühle, Bänke und Hängematten zum Entspannen und Genießen der Aussicht ein.

Tiroler Grauvieh

Tiroler Grauvieh

Wenn wir den Högsee mit dem Erlebnispark Hög erreichen, ist es mit der Ruhe vorbei. Der Vergnügungspark rund um den See ist bei Familien sehr beliebt. Die Spielgeräte haben alle etwas mit den Themen „Wald“ und „Landwirtschaft“ zu tun (z. B. ein Trampolin in Form einer Kuh) und die (Sommer-)Rodelbahn Schneisenfeger bietet Abenteuer für die ganze Familie. Wir ziehen es vor, uns ohne Adrenalin zu vergnügen und fahren mit der Alpkopfbahn hinunter nach Serfaus. Dort Fahren wir mit der gratis U-Bahn zum Parkplatz und steigen in den (ebenfalls kostenlosen) Wanderbus nach Ladis und begeben uns in die Sauna des Genusshotels Alpine Resort Goies.

Kulinarische Wanderung

Möseralm

Möseralm

Am nächsten Tag steht ein weiterer Teil des alpinen Vergnügens auf dem Programm. Wir haben eine kulinarische Wanderung mit Einkehr in drei Bergrestaurants reserviert. In jedem Restaurant werden uns ein oder zwei Gänge eines Überraschungsmenüs serviert. Als wir um halb elf mit der Möseralmbahn in der Möseralm ankommen, werden wir zu einem festlich gedeckten Tisch auf der Terrasse geführt. Auf einer persönlichen Menükarte lesen wir, was wir an diesem Tag essen werden. Nach dem Grantaspritz-Aperitif, einem köstlichen Getränk mit Heidelbeerlikör, wird uns als „Gruß aus der Küche“ Brot mit Kräuterbutter, gegrilltes Gemüse und ein schmackhaftes „Risotto“ aus Fisser Imperial Gerste serviert. Da wir angegeben haben, dass wir nicht viel Fleisch essen, ist unsere eigentliche Vorspeise ein kleiner, in einer Kräuterkruste gebackener Almkäse. Köstlich. Während andere Besucher der Möseralm (normalerweise ein Selbstbedienungsrestaurant) mit vollen Tellern vorbeikommen, wird uns alles auf schön angerichteten Tellern serviert. Wir fühlen uns wie echte VIPs.

Alpenrosensteig

Alpenrosensteig

Nach der Möseralm werden wir im Restaurant BergDiamant zu unserem zweiten kulinarischen Stopp erwartet. Um dorthin zu gelangen, spazieren wir zunächst zur Mittelstation der Schönjochbahn und fahren dann mit der Gondel zur Bergstation. Wieder einmal wird ein Tisch für uns schön gedeckt: diesmal mit einem Tischläufer und holzgeschnitzten Herzen. Nach einer Suppe aus – wieder – Fisser Imperial Gerste stehen Tagliarini mit pochiertem Ei, Speck und Trüffel auf dem Speiseplan. Eine leckere, aber recht deftige Mahlzeit, so dass wir, nachdem wir unsere Getränke bezahlt haben, uns freuen über den nächsten Abschnitt. Kurz nachdem wir das Restaurant verlassen haben, lassen wir den Trubel hinter uns und wandern den fast menschenleeren, traumhaft schönen Alpenrosensteig entlang. Das felsige Gelände ist tatsächlich mit blühenden Alpenrosen übersät. Hier und da wird der Weg von Latschenkiefern flankiert. Während es anderswo in der Region viel Infrastruktur gibt, ist die Natur hier noch fast unberührt. Nach mehr als zweieinhalb Stunden allmählichen (und manchmal steilen) Abstiegs erreichen wir die traditionelle Schöngampalm – wo uns ein elegant zubereitetes und köstliches Trio aus Honigparfait, Obstsalat und Grießknödel erwartet.

Culinarische Wanderung - Gerichte

Im Uhrzeigersinn: Gruß aus der Küche, Vorspeise, Hauptspeise, Nachspeise

Wer von der Schöngampalm mit der Bergbahn nach Fiss fahren will, muss einen Umweg in Kauf nehmen: zuerst mit der Almbahn Fiss bis zur Bergstation neben dem Crystal Cube, dann zu Fuß 200 Höhenmeter herunter zur Bergstation der Schönjochbahn und von dort mit der Gondel ins Tal. Wir wählen eine direktere und abenteuerlichere Route. Neben der Schönampalm holen wir zwei reservierte Mountainbikes des Fahrradverleihs Sport Schmid ab. Mit diesen flitzen wir auf einem 13 Kilometer langen, teilweise asphaltierten, breiten Waldweg nach Fiss. Der schattige Wald bildet eine schöne Kulisse und ein wenig zusätzliche Bewegung nach dem heutigen kulinarischen Genuss kann nicht schaden. Es geht jedoch manchmal sehr steil bergab und etwas erleichtert geben wir nach einer Stunde bei Schmid’s Sportgeschäft in Fiss unsere Räder und Helme wieder ab.

Heilendes Wasser

Abfüllanlage

Abfüllanlage in Obladis

Der letzte Tag unseres Aufenthalts in Serfaus-Fiss-Ladis steht ganz im Zeichen des Wassers. Von Ladis aus wandern wir in etwa einer Stunde auf dem Wasserwandersteig, einem Themenweg mit „Wasserkunst“ wie Hockern in Form von Tropfen und einem Tor unter einem Wasserfall, nach Obladis. Im diesem Weiler, auf 1386 Metern Seehöhe gelegen, entspringt der so genannte Tiroler Sauerbrunn, eine staatlich anerkannte Heilwasserquelle. Das Wasser soll besonders bei Erkrankungen der Niere, der Leber, des Magens, des Darms oder der Atemwege wirksam sein. Die Quelle entspringt hinter dem einzigen Haus in Obladis: dem Bauernhof der Familie Kirchner. Sie leben seit Jahrhunderten hier und haben das exklusive Recht, das Wasser aus dem Tiroler Sauerbrunn in Flaschen abzufüllen und zu verkaufen. Jährlich verlassen rund 600.000 Flaschen Mineralwasser die kleine Abfüllanlage, hauptsächlich für Gastronomiebetriebe und Supermärkte in der Region. Vorbeikommende Wanderer, Gäste und Einheimische können es immer kostenlos direkt aus einem Brunnen an der Quelle trinken oder in ihre eigenen Flaschen abfüllen.

Kraftort

Brunnen

Brunnen vor der Pension in Obladis

Heute ist das sonnige Plateau, auf dem die Familie Kirschner lebt, ruhig und verlassen, doch bis vor einem halben Jahrhundert herrschte hier reges Treiben. Das Wasser des Sauerbrunns war weit über die Landesgrenzen hinaus bekannt und 1835 wurde in Obladis ein großes und nobles Kurhotel für hundert Gäste gebaut, mit großem Speisesaal, Frühstücksveranda, Salons, Bädern, Zentralheizung, Kalt- und Warmwasser, Damen- und Herrenfriseur und eigenem Postamt mit Telefonanschluss. Bis in die 1970er Jahre, als das Hotel bei Renovierungsarbeiten völlig abbrannte, kamen Gäste aus aller Welt, um sich dort zu erholen, sagt Mater Familias Burgl Kirschner (geb. 1936). Am Anfang wurden die Koffer mit einem Lastenaufzug von Prutz heraufgebracht. Die Damen mit ihren taillierten Kleidern kamen zu Pferd oder mit der Kutsche, die Herren zu Fuß hinauf.

Burgl selbst hat schon einige berühmte Gäste erlebt. Als das Hotel abbrannte, blieb glücklicherweise der jahrhundertealte Bauernhof der Kirschners verschont. Heute betreiben sie neben dem Bauernhof und der Abfüllanlage auch eine kleine Pension und ein Café. An der Stelle des einst berühmten Hotels befindet sich heute ein Spielplatz. Obwohl Burgl mit Humor Anekdoten aus ihrer Kindheit über die Kurgäste erzählt, ist sie nicht traurig, dass der Frieden zurückgekehrt ist. Sie hat ihr ganzes Leben in Obladis verbracht und bezeichnet es als „echten Kraftort, gut für Körper und Seele“. Während wir auf der Panoramaterrasse hausgemachtes Bauern-Eis essen und die friedliche Stille hier, abseits der Hektik, genießen, können wir ihr nur zustimmen.

‚Local Hero‘ Fisser Imperial Gerste

Suppe von Fisser Imperial Gerste

Suppe von Fisser Imperial Gerste

Nicht jede Gerste gedeiht in großer Höhe. Fisser Imperial Gerste schon. Diese alte Getreidesorte ist robuster und widerstandsfähiger als herkömmliche Gerste und kann sogar in Höhenlagen von bis zu 4000 Metern angebaut werden. Kein Wunder, dass die Gerste aus Fiss in die ganze Welt exportiert wird, vor allem in Hochgebirgsländer.

In Fiss wird die Fisser Imperial Gerste als einer der „Local Heroes“ beworben: regionale Produkte, die in den Restaurants der Fisser Bergbahnen für alle möglichen Gerichte verwendet werden. Die Fisser Imperial Gerste wird zur Herstellung von Suppen, Risotto, Popcorn und Müsli verwendet. Außerdem gibt es einen Gerstenwhiskey (Fissky) und ein Zwickl-Bier.

Natürlich können Sie das Getreide auch als Souvenir mit nach Hause nehmen. Es ist im Shop der Fisser Bergbahnen in Fiss erhältlich. Hier finden Sie einige Rezepte für Fisser Imperial Gerste, die aber auch mit der üblich erhältlichen Gerste köstlich sind.

Tipps & Adressen

Allgemein

Die Ferienregion Serfaus-Fiss-Ladis liegt auf einem Hochplateau (1200-1400 Meter) im oberen Inntal in Tirol und verfügt über 500 Kilometer markierte Wanderwege, 11 Liftanlagen, einen Bikepark und kilometerlange Singletrails und MB-Touren auf einer Höhe zwischen 1200 und 2600 Metern. Der nächstgelegene Flughafen ist Innsbruck. Der Zug bringt Sie nach Landeck-Zams, wo Sie in einen Bus nach Serfaus, Fiss oder Ladis umsteigen können. Allgemeine Informationen über Unterkünfte, Gastronomie, Veranstaltungen, Attraktionen, Wanderwege, Mountainbikestrecken etc. im Tourismusbüro: Gänsackerweg 2 in Serfaus, serfaus-fiss-ladis.at

Serfaus-Fiss-Ladis bietet eine breite Palette an Aktivitäten für Kinder, wie den Erlebnispark Hög und das Murmliwasser in Serfaus, den Sommer-Funpark und das Kinderbergwerk in Fiss und das Georama in Ladis. Es gibt auch Themenwanderwege: den Piratenweg in Serfaus, den Hexenweg in Fiss und den Forscherpfad in Ladis. Weitere Informationen auf der Website für Kinder: murmli-berta.at

Serfauser Sauser © Seilbahn Komperdell GmbH, christianwaldegger.com

SFL_Serfauser Sauser-Zipline © Seilbahn Komperdell GmbH, christianwaldegger.com

Highlight für ältere Kinder ist die Flying-Fox-Attraktion Serfauser Sauser neben der Bergstation des Sunliners. An einem Stahlseil hängend sausen Sie mit einer Höchstgeschwindigkeit von 65 Stundenkilometern 2000 Meter über die Bergwelt. Endstation ist die Talstation der Komperdellbahn in Serfaus. Die Seilrutsche ist im Sommer und im Winter in Betrieb. Informationen: Serfauser Sauser

Super.Sommer.Card

Super.Sommer.Card

Ein Fahrrad mieten? Sport Schmid in Fiss bietet eine große Auswahl an Mountainbikes, E-Bikes und Zubehör an. Seilbahnstraße 36 in Fiss, sport-schmid.at

Nächtigen

Serfaus-Fiss-Ladis verfügt über ein breites Angebot an Unterkünften in allen Kategorien. Vergessen Sie beim Einchecken nicht, nach dem SUPER.SOMMER.CARD zu fragen, mit der Sie im Sommer die Seilbahnen und den Wanderbus zwischen Serfaus, Fiss und Ladis kostenlos nutzen können. Außerdem sind die Kinderclubs und einige geführte Wanderungen einbegriffen.

Alpine Resort Goies
Alpine Resort Goies

Alpine Resort Goies © Serfaus-Fiss-Ladis

Vier-Sterne-Superior-Wellnesshotel der Familie Larcher, mit Barbara als herzliche Gastgeberin und Ferdinand als Küchenchef. Die Zimmer sind modern eingerichtet, die Küche ist gut und stilvoll, die Bedienung ist sehr freundlich und das Wellness-Angebot (mit drei separaten Spas) umfangreich. Ideal gelegen in Gehdistanz zur Talstation der Sonnenbahn Fiss-Ladis, wo auch der Wanderbus in Ladis hält.

Grunesweg 2 in Ladis, goies.at

Café-Pension Obladis
Café-Pension Obladis

Café-Pension Obladis

Übernachten Sie am Bauernhof im Gästehaus der Familie Kirchner, wo die Butter zum Frühstück noch von Oma Burgl Kirchner gemacht wird. Mit Kinderspielplatz und Mineralwasser nach Herzenslust aus den beiden Quellen auf dem Gelände: eine Schwefelquelle und der Tiroler Sauerbrunn. Historische Bilder an der Wand lassen die Vergangenheit des Kurhotels Obladis wieder aufleben. Ein guter Ausgangspunkt für Wanderungen mit Aussicht.

Obladis 2a in Ladis, obladis.at

Alpiner Genuss

Crystal Cube

Frühstücken, Mittagessen oder High Tea im Crystal Cube, auf dem Zwölferkopf in Fiss, neben der Bergstation der Almbahn und der dortigen Aussichtsplattform. Der Platz ist begrenzt (max. 8 Personen) und eine Reservierung unbedingt erforderlich.

Kulinarische Spaziergänge

Wandern und zwischendurch ein Vier-Gänge-Menü in drei verschiedenen Bergrestaurants genießen. Es gibt mehrere Routen zur Auswahl (die bei Bedarf mit Bergbahnen verkürzt werden können) und sechs Restaurants:

Möseralm

Leithe Wirt

Panorama-Restaurant BergDiamant

Schöngampalm

Restaurant Lassida

Restaurant Seealm Hög

Klicken Sie hier für weitere Informationen über mögliche Routen und Reservierungen.

Almpicknick

Die Bergbahnen Fiss-Ladis stellen auf Wunsch einen Rucksack mit regionalen Köstlichkeiten und eine Thermodecke (wenn es etwas kälter wird) zur Verfügung. Klicken Sie hier für Informationen und Reservierungen.

Genussgondel
Genussgondel

Genussgondel

In den Sommermonaten werden zwei Gondeln der Schönjochbahn zu einem Restaurant umgebaut. Während Sie in der schwarz gestrichenen Kabine mit festlich gedecktem Tisch dahingleiten, wird Ihnen bei jedem Halt an der Bergstation ein Gang serviert und an der Talstation wird Ihr Tisch wieder abgeräumt. Das Erlebnis beginnt mit einem Aperitif und einer Vorspeise in der speziellen VIP-Lounge im Restaurant BergDiamant (neben der Bergstation der Schönjochbahn), wohin Sie auch zum Dessert zurückkehren (wenn Sie möchten). Klicken Sie hier für weitere Informationen und Reservierungen.

Grillstation Schöngampalm

Lust auf ein Barbecue? Dann reservieren Sie einen Grillplatz auf der Schöngampalm an der Nordseite von Fiss, wählen Sie Ihre Zutaten und legen Sie los. Klicken Sie hier für weitere Informationen und Reservierungen.

Sehen und tun

Klicken Sie hier, um einen Überblick über alle Neuigkeiten und Veranstaltungen in der Region zu erhalten. Einige Highlights des Sommers:

Burg Laudeck
Burg Laudeck

Burg Laudeck

Das Wahrzeichen von Ladis ist die Burg Laudeck (auch Laudegg genannt) auf einem Schieferfelsen oberhalb des Dorfes. Sie befindet sich in Privatbesitz, aber in den Sommermonaten werden einmal pro Woche (mittwochs) Führungen angeboten. Sie können sich in den Tourismusbüros anmelden.

Kunst am Berg

Kunst am Berg

Kunst am Berg

Im September verwandelt sich das Gelände rund um die Bergstation auf dem Schönjoch (2.440) in Serfaus-Fiss-Ladis in eine Kunstwerkstatt. Bei Kunst am Berg können die Besucher den Künstlern über die Schulter schauen, während sie an Ort und Stelle ein neues Werk erschaffen. Nach dem Festival kann im Grunde alles gekauft werden. Einige der (noch) unverkauften Werke sind das ganze Jahr über auf dem Kunstweg ab der Bergstation der Schönjochbahn zu sehen. Mitte September bis Anfang Oktober.

Genussherbst

Während des jährlichen Genussherbstes von Mitte September bis Mitte Oktober schmücken die Bewohner von Serfaus-Fiss-Ladis ihre Häuser mit Maiskolben, Heuballen, Kastanien und Kürbissen. Außerdem gibt es zahlreiche (kulinarische) Veranstaltungen, wie zum Beispiel den Almabtrieb.