Schladming-Dachstein

Winterspaß abseits der Pisten

Text: Emely Nobis / Bild: Frits Roest

In der Wintersportregion Schladming-Dachstein (Steiermark) ist Vielfalt das Motto. Erkunden Sie das sportliche und kulinarische Angebot abseits der Pisten.
Hängebrücke Dachsteingletscher

Hängebrücke Dachsteingletscher © Herbert Raffalt

In Schladming-Dachstein (Steiermark) haben Skifahrer die Qual der Wahl bei 230 Pistenkilometern für alle Könnerstufen: 94 blaue, 120 rote und 16 schwarze. Das größte zusammenhängende Gebiet der Region, die 4-Berge-Skischaukel (Hauser Kaibling, Planai, Hochwurzen, Reiteralm), verfügt über 123 Pistenkilometer und 47 Liftanlagen. Dank des Dachsteingletschers auf 2.700 Metern ist auch die Schneesicherheit bis weit in die Saison hinein gegeben.

Alles sehr schön für erfahrene Skifahrer, aber nicht jeder möchte (immer) auf den Brettern stehen. Zum Glück müssen sich auch Nicht- oder Teilzeitskifahrer in diesem vielseitigen Wintersportgebiet keinen Augenblick langweilen. Mit einem relativ günstigen Winterwanderer-Ticket können Fußgänger auch ohne Ausrüstung mit dem Lift auf sieben der zehn Skiberge fahren und dort zum Beispiel eine Winterwanderung unternehmen oder einfach nur die Aussicht und das gute Essen in den Berghütten genießen.

Dachsteingletscher

Wir beginnen unsere Erkundung des sportlichen Angebots abseits der Pisten auf dem Dachsteingletscher, dem mit 2.700 Metern höchsten Punkt der Region. Hier kann man zwischen den schroffen Felsen des Dachsteinmassivs Skifahren, Langlaufen und Winterwandern, aber der Gletscher ist auch ein beliebter Aussichtspunkt mit mehreren Attraktionen.

Rolltreppe Skyline am Dachstein-Gletscher

Rolltreppe Skyline am Dachstein-Gletscher

Vom Dorf Ramsau fahren wir auf einer Panoramastraße zum Parkplatz an der Talstation der Panoramabahn Dachstein auf 1700 m. Auf dem verbleibenden Kilometer bergauf ist die Aussicht spektakulär, sowohl von der gelben Gondel selbst – mit Glas rundherum – als auch vom Panoramadeck. In sechs Minuten gleiten wir entlang der steil aufragenden Dachstein-Südwand und blicken auf die Schladminger Tauern, die Bischofsmütze und den Rötelstein. Oben angekommen, geht man direkt an der Bergstation vorbei zum Skywalk auf der Rückseite: eine gläserne Aussichtsplattform über der 250 Meter hohen, senkrecht abfallenden Hunerkogel-Felswand.

Hängebrücke am Dachsteingletscher

Hängebrücke am Dachsteingletscher

Wenig später schnallen wir uns Spikes unter die Wanderschuhe und laufen parallel zur Skyline-Rolltreppe – die Skifahrer zum Pistenanfang bringt – zur höchsten Hängebrücke Österreichs: 100 Meter lang, 1 Meter breit und 400 Meter Abgrund unter den Füßen. In dieser Höhe wurde die Brücke aus nicht weniger als 30.000 Teilen (63 Tonnen Stahl) zusammengesetzt. Die Spikes können/müssen jetzt entfernt werden, da sie auf dem Gitter der Brücke nicht sehr praktisch sind. Auf der anderen Seite angekommen, steigen wir die vierzehn Stufen der Treppe ins Nichts hinunter – eine Aussichtsplattform, die im luftleeren Raum am Berg zu hängen scheint. Nichts für Leute mit Höhenangst. Unsere Gletschertour endet im 2007 erbauten Eispalast im Bauch des Gletschers, wo wir angesichts des rutschigen Eisbodens unsere Spikes wieder anziehen. Sechs Meter unter dem ewigen Eis betreten wir den Eispalast und machen einen Rundgang entlang wechselnden Eisskulpturen: Während unseres Besuchs ist dies eine „Reise durch Europa“, die den Pariser Eiffelturm, das Brüsseler Manneke Pis, das Riesenrad in Wien, das Brandenburger Tor in Berlin und eine niederländische Windmühle umfasst. Dank der Licht- und Toneffekte wirkt das Ganze märchenhaft.

Aussichtsplattform Treppe ins Nichts

Aussichtsplattform Treppe ins Nichts

Planen Sie mindestens einen halben Tag für die Dachstein Gletscherwelt ein. Wissenswert: Die Grenze zwischen den Bundesländern Steiermark und Oberösterreich verläuft genau durch das Gletscherrestaurant an der Bergstation. Möchten Sie den Panoramablick in dieser Höhe auf besondere Art und Weise genießen? Dann buchen Sie ein Sonnenaufgangsfrühstück (Juli-August) oder ein Sonnenuntergangsfondue (September-Oktober) im Gletscherrestaurant. Informationen und Zeiten: derdachstein.at

Almkulinarik

Hamburger vom Pinzgauer Rind mit Apfel-Lärchen-Chutney

Hamburger vom Pinzgauer Rind mit Apfel-Lärchen-Chutney

Wenn Sie die Aussicht noch länger genießen wollen, können Sie im Gletscherrestaurant zu Mittag essen. Wir steigen aber gleich wieder in die Gondelbahn Richtung Tal ein, denn wir haben andere Pläne. Für vierzehn ausgewählte Hütten in Schladming-Dachstein hat Österreichs Spitzenkoch Richard Rauch gemeinsam mit dem Hüttenwirt oder Koch ein Gericht entwickelt, das während der gesamten Wintersaison in der jeweiligen Hütte auf dem Speiseplan steht. Im Mittelpunkt dieser Almkulinarik by Richard Rauch stehen Produkte und Spezialitäten aus der Steiermark, die gut zubereitet werden, ohne zu kompliziert zu sein… so dass sie auf die Speisekarte eines Bergrestaurants passen. Das Konzept ist ganz nach unserem Geschmack, denn wir wollen die Regionen, die wir besuchen, immer auch kulinarisch erkunden. Von der Talstation der Dachsteinbahn wandern wir über den sogenannten „Skiweg“ zur Brandalm (Schildlehen 20 in Ramsau am Dachstein) – eine der Almkulinarik-Hütten. Der breite Weg durch die weiße Bergwelt wird auch von Skilangläufern genutzt. Von der Brandalm kommen uns regelmäßig auch Rodler entgegen, die aber genügend Platz zum Ausweichen haben.

Brandalm

Brandalm

Die schöne Almhütte, die wir nach etwas mehr als einer halben Stunde erreichen, sieht authentisch alt aus, aber es stellt sich heraus, dass sie in den 1980er Jahren gebaut wurde. Natürlich bestellen wir den Dachstein Burger, der mit Fleisch von Pinzgauer Rindern aus der eigenen Landwirtschaft zubereitet wird. Das spezielle Burgerbrötchen mit Kernen vom steirischen Ölkürbis stammt vom heimischen Bäcker und Richard Rauch war für das feine Apfel-Lärchen-Chutney verantwortlich, mit dem der Burger serviert wird. Sehr zutreffend, denn die Brandalm liegt inmitten eines Lärchenwaldes. Es ist ein wunderbares Beispiel dafür, wie gute, frische Produkte und eine Portion Kreativität ein einfaches Gericht in eine wahre Delikatesse verwandeln können. Wir genießen das Essen und schaffen eine solide Grundlage für die Wanderung auf demselben Weg zurück zum Auto.

Schlucht-Wanderung

Ausgangspunkt unseres zweiten Tages ohne Skier ist Schladming, das lebendige Zentrum der Skiregion Schladming-Dachstein. Der Ort liegt auf 750 Metern Höhe, ist teilweise von einer Stadtmauer umgeben und verfügt über zahlreiche Restaurants, Cafés und Bars. Die Hohenhaus Tenne an der Talstation der neuen 10er-Gondel auf die Planai ist sogar die größte Après-Ski-Bar Europas mit sieben Bars, einer dreistöckigen Disco, zwei Stuben und einem Restaurant.

Bergstation Planai

Bergstation Planai

Wir lassen es lieber ruhig angehen und zum Glück ist das in und um Schladming genauso gut möglich. Die Stadt ist auch der Namensgeber der Schladminger Tauern an der Grenze zwischen Salzburg und der Steiermark. Dank zahlreicher Bäche, Bergseen und Wasserfälle ist es eines der wasserreichsten Gebirge der Ostalpen. Eine Winterwanderung durch die Talbachklamm bietet eine hervorragende Gelegenheit, etwas davon zu sehen. Wir parken das Auto am Kraiter-Parkplatz im Südosten von Schladming, kurz nach der evangelischen Kirche am Ende des Hammerfeldweges. Von hier aus gehen wir etwa hundert Meter durch die Talbachgasse und biegen dann gleich links in die Klamm ein. Der Weg steigt sanft entlang des rauschenden Talbachs an. Die vielen kleinen Bäche und gefrorenen Wasserfälle, die von allen Seiten in diesen Bach münden, bilden skurrile Eisformationen. Die schneebedeckten Felsen tragen zur Romantik bei. Nach etwa 45 Minuten erreichen wir den Weiler Untertal, der malerisch am Zusammenfluss des Obertalbachs und des Untertalbachs liegt. Der offizielle Weg zurück nach Schladming führt durch den Ort Rohrmoos, teilweise über die relativ stark befahrene Tälerstraße und Rohrmoosstraße. Wir gehen einfach durch die Schlucht zurück: ruhig und schön genug, um ihr einen zweiten Blick zu gönnen.

Talbachklamm

Talbachklamm

Der Klammweg durch die Talbachklamm zwischen Schladming und Untertal Dorf ist Teil der Wilde Wasserwege. Dank der Orientierungs- und Effektbeleuchtung (bis Mitternacht) ist auch eine Abendwanderung durch die romantische Schlucht sehr zu empfehlen. In der Adventszeit können Sie im Rahmen der Schladminger Bergweihnacht auch Sängern, Bläsern oder Geschichtenerzählern begegnen. Das schöne Gasthaus Landalm in Untertal am Ende der Klamm ist ein Muss für ein Mittag- oder Abendessen.

Lieblingsberg

Lammbratwurst

Lammbratwurst © Martin Huber

Es ist an der Zeit, unsere Almkulinarik-Tour fortzusetzen. Zum Mittagessen fahren wir auf den Hauser Kaibling. Unser Ziel ist die Krummholzhütte, direkt neben der Bergstation auf 1857 Metern. Das Innere der aus dem Jahr 1921 stammenden und außen mit Schindeln verkleideten Hütte wurde vor einigen Jahren schön renoviert. Dass gutes Essen hier groß geschrieben wird, zeigt die Tatsache, dass die Hütte 2012 zur ersten Genusshütte Österreichs gekürt wurde. Sie ist auch Mitglied der Genussregion Ennstaler Lamm. Im Rahmen der Almkulinarik essen wir einen schmackhaften Lammbraten mit Ingwerkrautsalat, Röstzwiebeln und Heidelbeersenf.

Der  Hauser Kaibling ist wegen seiner breiten, sanften Pisten und dem Kinderland bei Familien beliebt, aber eigentlich kommen alle zum Skifahren hierher. Unser Kellner drückt es so aus: „In Schladming-Dachstein hat jeder einen Lieblingsberg, aber jeder macht auch Ausflüge auf alle anderen Berge. “

Wärmend

Hochwurzenalm

Hochwurzenalm

Am späten Nachmittag schlendern wir gemütlich durch Schladming, bevor wir am frühen Abend zur Talstation der Gipfelbahn Hochwurzen in Rohrmoos fahren. Die Hochwurzen ist als Nachtberg bekannt, denn hier kann man abends auf der drei Kilometer langen Flutlichtpiste Skifahren oder auf der sieben Kilometer langen Naturrodelbahn rodeln. Gruppen von Personen mit eigenen oder gemieteten Schlitten steigen vor und nach uns in die 10er-Gondel ein. Von der Bergstation auf 1850 Metern wandern wir bergauf zur Hochwurzenalm, einer weiteren Almkulinarik-Hütte. Hüttenmeister Gottlieb Stocker sagt, dass er im Vorfeld etwas nervös war, mit dem mehrfach ausgezeichneten Spitzenkoch Richard Rauch zusammenzuarbeiten, aber: „Er hat sich als sehr angenehm und unkompliziert erwiesen. Bei unserem ersten Treffen waren wir uns schnell einig, dass wir etwas mit Kürbis machen wollen, der hier in der Steiermark viel angebaut und verarbeitet wird. Ich habe gesagt, dass ich ein Eintopfgericht für unsere Hütte haben möchte, weil es einfach zuzubereiten und zu servieren ist. Und es passt in den Winter, weil es herzhaft ist und gut satt macht.“

Kürbis-Kartoffel-Eintopf

Kürbis-Kartoffel-Eintopf

Gottlieb’s Vater hatte einen Bauernhof neben dem Hüttenbetrieb. Er selbst ist hauptberuflich Hüttenwirt. „Das Tolle an der Almkulinarik seien die Begegnungen mit den Kollegen der anderen teilnehmenden Hütten – bei einem Kochworkshop und später bei einer Verkostung aller Gerichte. Man sieht sich selten, denn während der Saison arbeiten alle sehr hart. Allein aus diesem Grund werde ich beim nächsten Mal gerne dabei sein.“

Auf unsere Frage, woher der Eintopf aus Kartoffeln, Kürbis und Gerstenkörnern seine Würze (nämlich Chilipulver) hat, zählt Gottlieb sofort alle Zutaten auf. Die richtigen Proportionen müssen wir selbst herausfinden, aber wir werden es auf jeden Fall zu Hause kochen und das Rezept weitergeben. Das wärmende Gericht ist genau der richtige Treibstoff für unsere Winterabfahrt auf der kurvenreichen Rodelbahn zurück ins Tal.

Pferdeschlitten

Haflinger mit Pferdegeschirr

Haflinger mit Pferdegeschirr

Für unsere letzte Erkundung der Winteraktivitäten abseits der Pisten fahren wir nach Ramsau am Dachstein. Der Ort liegt idyllisch auf einem Sonnenplateau am Fuße der Dachstein-Südwand und lässt sich am besten mit einer Pferdeschlittenfahrt erkunden. Wir checken auf dem Ederhof von Hans und Christina Pitzer ein. Die Familie züchtet Haflingerpferde und bietet zweimal am Tag Pferdeschlittenfahrten an. „Der Ursprung dieses Wintervergnügens ist alltäglich“, sagt Hans Pitzer. „Zu einer Zeit, als die Schneeräumung noch nicht üblich war, war der Pferdeschlitten das beste Transportmittel, um einzukaufen oder zur Kirche zu gehen. Später, als die Bauern ein zusätzliches Einkommen suchten, begannen sie, Zimmer zu vermieten und Gäste mit Pferdekutschen durch die Ramsau zu fahren.“

Das war zu Zeiten seines Großvaters. Er selbst hat den Betrieb vor zwanzig Jahren von seinem Vater übernommen, und inzwischen hat auch sein Sohn die „Kutschenfahrprüfung“ bestanden. In der Ramsau fahren immer noch mindestens zwanzig Pferdeschlitten, obwohl die Kutschen heute auch mit Rädern ausgestattet sind, damit süber schneegeräumte Straßen gefahren werden kann.

Pferdeschlittenfahrt

Pferdeschlittenfahrt

Zusammen mit anderen Gästen steigen wir in den Schlitten, warm eingepackt unter einer Wolldecke. Unser Pferdepaar besteht aus einer erfahrenen älteren Dame und einem jungen Hengst. Neue Pferde werden im Alter von drei Jahren zum ersten Mal angeschirrt und ziehen den Schlitten dann allein. „Wenn wir ein junges Pferd sofort mit einem erfahrenen Pferd zusammenbringen, besteht die Gefahr, dass das ältere Pferd die ganze Arbeit macht und es kein gutes Gleichgewicht gibt“, erklärt Pitzer.

In der Regel dauert es zwei Wochen, bis ein neues Pferd in der Lage ist, gemeinsam mit einem anderen Pferd einen Schlitten zu ziehen. Vom Ederhof aus machen wir eine Fahrt um den Kulmberg. Die Runde ist auch bei Wanderern und Skilangläufern sehr beliebt, aber sie weichen klugerweise aus, wenn sie die Glocken und Hufschläge unseres Gespanns hören. Oft bleiben sie stehen, um zu winken oder Fotos zu machen. Wir fahren zügig über eine Ebene mit den typischen Ahornbäumen (Ramsau wurde früher das Ahorntal genannt), vorbei an verstreuten Bauernhöfen, über verschneite Wiesen und durch Wälder mit weiß gepuderten Bäumen. Als der Ederhof eine Stunde später wieder in Sicht kommt, geben die Pferde noch einmal gas. Sie können den Stall riechen.

Tagliatelle mit Bolognesesauce

Tagliatelle mit Bolognesesauce

Der Ederhof, nicht nur ein Bauernhof sondern auch eine Jausenstation, ist ebenfalls der Almkulinarik angeschlossen. Wir beschließen unsere kulinarische Entdeckungsreise mit einem Gericht, das speziell für dieses Restaurant entwickelt wurde: Tagliatelle mit Bolognesesauce von Ramsauer Rehe. Es stellt sich heraus, dass das Tier von Hans Pitzer selbst erschossen wurde. Er erklärt, dass das Rehwild in Ramsau keine natürlichen Feinde mehr hat und es deshalb einen Überschuss gibt. Die lokale Bevölkerung kann (natürlich nur mit einem gültigen Jagdschein) das Recht erwerben, in einem bestimmten Gebiet zu bestimmten Zeiten zu jagen. Die Gemeinde will verhindern, dass reiche Freizeitjäger die Wälder plündern. „Für mich als Gastronom ist es natürlich fantastisch, den Gästen ein so gutes Stück regionales Fleisch servieren zu können.“

Wir können dem nur zustimmen.

Tipps & Adressen

Allgemein

Das Skigebiet Schladming-Dachstein in der Steiermark ist über die A10 vom Grenzübergang Salzburg aus zu erreichen. Ab der Knotenpunkt Ennstal folgen Sie der Ennstal Bundesstraße (B320) und nehmen nach ca. 30 km die Abfahrt Ramsau am Dachstein. Der nächstgelegene Flughafen ist Salzburg (78 km). Mit dem Zug reisen Sie nach Schwarzach-St. Veit und von dort weiter mit dem Zug, Bus oder Taxi.

Das Skigebiet Schladming-Dachstein ist Teil des Skipassverbundes Ski Amadé. Allgemeine Informationen zu Unterkünften, Gastronomie, Aktivitäten, Veranstaltungen und den anderen Skibergen der Region im Tourismusbüro, Ramsauerstraße 756 in Schladming, schladming-dachstein.at

Sehen & Tun

Nacht-Rodeln

Die 7 km lange beleuchtete Rodelbahn auf der Hochwurzen ist bei ausreichender Schneelage vom 25. Dezember bis Mitte März (außer sonntags) geöffnet. Schlitten können an der Talstation der Gipfelbahn Hochwurzen ausgeliehen werden. Entlang der Rodelbahn gibt es vier Bergrestaurants: die Hochwurzenhütte (direkt neben der Bergstation), die etwas weiter unten gelegene Hochwurzenalm, die Seiterhütte und – kurz vor dem Ziel – die Tauernalm. Praktische Informationen: nachtrodeln.at

Pferdeschlittenfahrt

Neben dem Ederhof gibt es noch viele weitere Anbieter von Pferdeschlittenfahrten in Schladming-Dachstein. Einen Überblick finden Sie auf: schladming-dachstein.at

Veranstaltungen

Krampuslauf
Krampuslauf

Krampuslauf © Helmut Strasser

Mit rund achttausend Zuschauern und achthundert Krampussen, Hexen und anderen traditionellen Figuren ist der Krampuslauf in Schladming einer der größten in den Alpen. Ende November, krampuslauf-schladming.at

Schladminger Advent

Konzerte, Glühwein und Kunsthandwerk an verschiedenen Orten der Region im Advent während der Schladminger Bergweihnacht. Das Highlight ist der wöchentliche Weihnachtsmarkt im Feriendorf Talbachschenke am Fuße der Planai. 29. November-24. Dezember. bergweihnacht.at

Nightrace

Ein Höhepunkt der Wintersaison ist das Nightrace auf der Planai in Schladming, wenn Slalomfahrer aus aller Welt im Rahmen des Skiweltcups den Planai-Zielhang hinunterfahren. Während der Veranstaltung, die 40.000 Zuschauer anlockt, verwandelt sich das Zentrum von Schladming in eine Weltcup-Meile mit Essensständen und Musikbühnen. Ende Januar, thenightrace.at

Planai-Klassik

Dreitägige Rallye im Jänner mit Oldtimern (bis 1972) rund um Schladming. planai-classic.at

Planai Classic © Ennstal Classic

Planai Classic © Ennstal Classic

Musikanten Ski WM

Die Musikanten Ski WM in Schladming ist eine Kombination aus Ski- und Volksmusikfestival. Über 40 Künstler sowie nationale und internationale Musikgruppen sorgen für Unterhaltung unter freiem Himmel, in Hütten und im großen Festzelt des Planai-Stadions. Sportlicher Höhepunkt ist der Riesenslalom der Musiker auf der Hochwurzen-Piste 32. Ende März/Anfang April. musikanten-ski-wm.at

Rätselkarte - Geister-Sticker